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Deutsche missio-Projektpartner bleiben im Südsudan

Katholisches Hilfswerk macht sich große Sorgen

Mehrere deutsche Angehörige des katholischen Comboni-Ordens, die Projektpartner des katholischen Hilfswerks missio in Aachen sind, bleiben trotz der anhaltenden Kämpfe verfeindeter Milizen und Ethnien im Südsudan. Das hat Bruder Berhard Hengl gegenüber missio Aachen mitgeteilt, wie missio-Länderreferent Hans-Peter Hecking am heutigen Samstag bestätigte.

21. Dezember 2013

Westliche Länder wie Deutschland, die USA oder Großbritannien fliegen derzeit zwar ihre Bürger aus dem Land aus, die deutschen Ordensleute wollten aber bei den Menschen im Südsudan bleiben, in dem rund 60% der Bevölkerung katholisch sind. Hengl ist verantwortlich für die Bauprojekte der südsudanesischen katholischen Bischofskonferenz in Juba, der Hauptstadt des Landes. Er leitet den Aufbau eines neuen Priesterseminars in einem Vorort der Stadt.

"Bruder Hengl berichtet von einer sehr angespannten und gewalttätigen Lage. Auf der Baustelle des Priesterseminars sind acht Tote über den Zaun geworfen worden. Die ausländischen Bauarbeiter sind Richtung Kenia und Uganda geflohen. Man spricht von etwas 160.000 Flüchtlingen Richtung Uganda", so missio-Referent Hecking. "Wir machen und große Sorgen um die Lage unserer Partner im Südsudan, haben aber auch großen Respekt vor der Geste von Bruder Hengl, bei den Menschen zu bleiben. Er erzählte mir, dass er auf der Baustelle des Priesterseminars bleiben wird, obwohl er in den vergangen Wochen schon mehrmals von Polizisten und Soldaten bedroht worden ist", meine Hecking weiter, der in vier Wochen die missio-Projektpartner im Südsudan besuchen wollte.

In Südsudan sind laut Hecking knapp unter 50 Comboni tätig, deren Niederlassung in Juba in der Nähe des Vizepräsidenten-Palastes liegt, der in der vergangenen Woche zerstört wurde. "Die Lage ist sehr verworren und unsere Projektpartner befürchten eine Eskataltion der Gewalt in den kommenden Tagen", berichtet Hecking weiter aus Kontakten mit einheimischen Mitarbeitern der Bischofskonferenz in Juba.

Linktipp:
Länderübersicht Südsudan

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