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Abschluss-Kommuniqué Kongress "MissionRespekt"

Pressekonferenz zum Abschluss des Kongresses, u.a. mit missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer. © MissionRespekt / Markus Nowak

Brauchen möglichst breites christliches Bündnis gegen den Missbrauch von Religion für politische und soziale Konflikte

28. August 2014

Arbeit am Dokument "Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt" auf möglichst vielen Ebenen des kirchlichen Lebens zum Thema machen

Für "dringend geboten" hält der ökumenische Kongress "MissionRespekt" in seinem Abschluss-Kommuniqué (Download: siehe unten) die weitere Beschäftigung mit dem ökumenischen Dokument "Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt". Dahinter stehen Vertreterinnen und Vertreter von zwanzig Kirchen und Missionswerken aus landeskirchlicher, evangelikaler, freikirchlicher, römisch-katholischer und orthodoxer Tradition. Der Trägerkreis des Kongresses ist in dieser Breite und Vielfalt erstmals in Deutschland gemeinsam aufgetreten. Die in dem Dokument "Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt" enthaltenen Verhaltensempfehlungen seien besonders aktuell, "weil an vielen Orten der Erde Spannungen zwischen Gruppen unterschiedlicher religiöser Prägungen wachsen", sagten Vertreter des Trägerkreises zum Abschluss des Kongresses.

Der Kongress sei der Überzeugung, dass es keine Alternative zum friedlichen Miteinander der Religionen geben könne. "Dies verlangt von uns als Christen ein einladendes Bekenntnis unseres Glaubens, die respektvolle Zuwendung zu Menschen anderer religiöser Überzeugungen und Solidarität mit denen, denen das Ausdrücken ihrer religiösen Überzeugungen verwehrt wird. Menschen mit unterschiedlichen oder keinen religiösen Beheimatungen müssen gemeinsam jenen entschlossen entgegentreten, die Religion missbrauchen, um politische und soziale Konflikte auszutragen und Andersglaubende zu verfolgen", so die Sprecher des Trägerkreis weiter. Der Kongress habe gezeigt, dass ein breit angelegter Prozess der Beschäftigung mit dem Dokument hilfreich sei für ein vertieftes Miteinander im christlichen Zeugnis. "Wir sind ermutigt durch viele Einsichten, die wir trotz unterschiedlicher kirchlicher Prägung gemeinsam tragen. Wir sind zuversichtlich, auch über strittige Positionen miteinander in fruchtbaren Gesprächen zu bleiben." Die in dem Dokument "Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt" beschriebenen Grundlagen, Prinzipien und Folgerungen sollten weiterhin auf möglichst vielen Ebenen des kirchlichen Lebens zum Thema gemacht werden. Der Kongress bat die Leitungsorgane der jeweiligen Kirchen, kirchlichen Zusammenschlüsse und Werke, sich an diesem ökumenischen Rezeptionsprozess weiterhin engagiert zu beteiligen. "Ausdrücklich unterstützen wir das Vorhaben, den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart und den Deutschen Katholikentag 2016 in Leipzig sowie weitere kirchliche Großveranstaltungen als Stationen des öffentlichen Austauschs über die gewonnenen Einsichten zu nutzen. Daraus sollten bis zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 Formate entwickelt werden, um die Denkanstöße des Dokuments in die Breite der Kirchen und in Foren des interreligiösen Dialogs hier und weltweit einzubringen", so das Kommuniqué. Die Ergebnisse des Kongresses würden weiter aufgearbeitet und in geeigneter Weise dokumentiert, um auf dieser Basis gemeinsam weiterarbeiten zu können.

Das Dokument "Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt" ist 2011 von der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog (PCID) und dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) verabschiedet worden. Diese drei Organisationen repräsentieren die Mehrheit der mehr als zwei Milliarden Christen weltweit. Organisiert wurde der Kongress von dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio in Aachen und dem Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW).

Näheres im Internet unter www.mission-respekt.de.

Linktipp:
Übersicht zum Kongress MissionRespekt
Facebook-Fotoalbum mit zahlreichen Bildern

Downloads

Das Abschluss-Kommuniqué des Kongresses "MissionRespekt" im Wortlaut (PDF, 35.45 kB)
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