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Kindermissionswerk und missio Aachen gratulieren Friedensnobelpreisträgern

© www.nobelprize.org

Prälat Dr. Klaus Krämer begrüßt die Auszeichnung der Menschenrechtsaktivisten

10. Oktober 2014

„Als Kinderhilfswerk begrüßen wir die Entscheidung des Nobelpreiskomitees, in Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi zwei Menschen auszuzeichnen, die sich für die Rechte von Kindern einsetzen. Es ist enorm wichtig, dass damit ein Thema in der breiten Öffentlichkeit Beachtung findet, dass uns im Kindermissionswerk in unseren täglichen Arbeit immer wieder begegnet: Missbrauch, Misshandlung, ausbeuterische Kinderarbeit bis hin zur Versklavung, Kinder, die als Soldaten missbraucht werden, oder Flüchtlingskinder ¬– noch immer werden die Rechte von Kindern in vielen Teilen der Welt mit Füßen getreten. Die Vergabe des Friedensnobelpreises an Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi ist daher ein wichtiges Zeichen“, so Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“.

Bildung als Schlüssel gegen religiösen Extremismus

Prälat Krämer, der gleichzeitig Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio in Aachen ist, erkennt in der Auszeichnung auch „eine großartige Ermutigung für alle, die auf Bildung, den Einsatz für Frauenrechte und interreligiösen Dialog als Schlüssel gegen religiösen Extremismus setzen.“ Derzeit reist auf Einladung von missio bis zum 26. Oktober eine Delegation der katholischen Kirche aus Pakistan zum Monat der Weltmission durch Deutschland. Schwester Genevieve Ram Lal, Nationaldirektorin der Katholischen Frauenorganisation in Pakistan, hat in Magdeburg vom Friedensnobelpreis für Malala Yousafzai erfahren. „Ich gratuliere Malala von Herzen und bin stolz auf ihren Erfolg. Sie zeigt der Welt ein neues Gesicht von Pakistan und Frauen und Mädchen fühlen sich gestärkt und ermutigt von ihrer Geschichte: Ebenfalls Hoffnung zu werden für unser geliebtes Land“, sagte Schwester Genevieve in einer ersten Reaktion gegenüber missio.

„Diese Reaktion zeigt mir, wie wichtig es ist, die katholische Kirche in Pakistan in ihrem Einsatz für Mädchen und Frauen zu unterstützen“, so Krämer. An den katholischen Schulen werden junge Muslima und Christinnen gemeinsam unterrichtet, von der Sozialarbeit der katholischen Kirche in Pakistan profitieren auch Muslima. „Das lässt das gegenseitige Verständnis wachsen. Damit fällt es den Extremisten schwerer, die Menschen zu beeinflussen,“ so Krämer. missio fördert in Pakistan Projekte der Bildungs- und Sozialarbeit der katholischen Kirche.

Auch für Kinder lohnt es sich, ihre Stimme gegen Unrecht zu erheben

Den beiden Ausgezeichneten gratuliert Prälat Krämer zur Vergabe des Friedensnobelpreises. Jährlich fördert das Hilfswerk an der Seite der Sternsinger mehr als 2.400 Projekte für benachteiligte Kinder. „In vielen Teilen der Welt leisten diese Einrichtungen einen ganz konkreten Beitrag zum Schutz von Mädchen und Jungen“, so Prälat Krämer. Insbesondere die Auszeichnung der 17-jährigen Yousafzai gelte es laut Krämer zu würdigen. Sie könne auch für die engagierten Sternsinger ein Vorbild sein. „Auch für Kinder und Jugendliche lohnt es sich, die Stimme zu erheben und sich für die Rechte von benachteiligten Gleichaltrigen in aller Welt einzusetzen."

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