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Erzbischof Joseph Coutts: Schweigeminute an pakistanischen katholischen Schulen für Opfer von Peshawar

Erzbischof Joseph Coutts © Bettina Tiburzy / missio

missio Aachen übersetzt Erklärung des Vorsitzenden der pakistanischen Bischofskonferenz: Aufruf, an Weihnachten in allen Gottesdiensten an alle Terroropfer zu denken und für den Frieden zu beten – Regierung soll Schulen besser schützen

17. Dezember 2014

Katholische Schulen und andere Erziehungseinrichtungen sollen am morgigen Donnerstag, 18. Dezember, eine Schweigeminute für die Opfer des Terrorangriffs der pakistanischen Taliban auf eine Militärschule in Peshawar einlegen, bei dem rund 140 zumeist Kinder und Jugendliche getötet wurden. Das hat Erzbischof Joseph Coutts, der das Erzbistum Karachi leitet und Vorsitzender der Bischofskonferenz von Pakistan ist, am heutigen Mittwoch, 17. Dezember, mitgeteilt. Die Regierung rief er auf, alle Schulen im Land besser zu schützen. Dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio liegt die englische Erklärung im Original vor.

Danach verurteilt der Erzbischof von Karachi in aller Schärfe den brutalen Überfall. Er wies alle katholischen Schulen und Erziehungseinrichtungen an, während den morgendlichen Versammlungen der Schülerinnen und Schüler am Donnerstag als Zeichen des Respektes und der Solidarität mit den Opfern von Peshawar eine Minute zu schweigen und danach zu beten.

Erzbischof Coutts bittet zudem die Besucher der Weihnachtsgottesdienste, in angemessener und respektvoller Form an alle Opfer von Terrorattacken in der jüngsten Vergangenheit zu gedenken und für sie zu beten. Er erinnerte an die über 100 Christen, die im vergangenen Jahr in Peshawar bei einem Anschlag auf einen anglikanischen Gottesdienst ums Leben gekommen sind, an das im November nach Blasphemievorwürfen in der Provinz Punjab ermordete christliche Ehepaar Shahzad Masih und Shama Bibi, an mehrere getötete Mitarbeiter von Polio-Impfprogrammen und alle anderen unschuldigen Opfer sinnloser Gewalt und Terrors.

Weiter betonte Erzbischof Coutts, dass an Weihnachten als dem Fest der Geburt Jesu Christi, des Friedensfürsten, alle Christen inständig für den Frieden beten sollen. „Es ist die Pflicht jedes Christen, ein Wegbereiter des Friedens, der Versöhnung, der Harmonie und Einheit zu sein“, so Erzbischof Coutts. Er appellierte an die Christen, mit allen anderen Mitbürgern in Pakistan gemeinsam alles dafür zu tun, dass das Land von der Geißel der Gewalt und des Terrorismus befreit wird.

Erzbischof Coutts bat die Regierung, die politischen Parteien, die religiösen Führer und alle Bürger eindringlich darum, sich vereint den Folgen einer solchen Tragödie zu stellen. Er forderte schließlich die Regierung auf, mit wirksamen Maßnahmen Schulen und ähnliche Erziehungseinrichtungen in Pakistan zu schützen, die für Terroristen „weiche Ziele“ darstellen.

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