Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Ansprechpartner

Johannes Seibel

Johannes Seibel ,
Leiter Abteilung Kommunikation und Presse / Pressesprecher

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-285
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
Weltmissionssonntag 2017: Navigationselement » Gäste » Downloads » Liturgische Hilfen » Burkina Faso » Filme & Reportagen » Spenden & Projekte » Sonntag der Weltmission » Aktionen für die Gemeinde
Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Bischöfe aus Nigeria, Irak und Pakistan rufen zu globaler Willkommenskultur für Flüchtlinge und Solidarität im Gebet auf

Weihnachtskrippe in Lahore / Pakistan © missio / Hartmut Schwarzbach

Weihnachtsbotschaften an das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen – 2014 unterstützt das Hilfswerk mit rund 1,385 Millionen Euro Flüchtlingsarbeit seiner Partner in Afrika und Asien

22. Dezember 2014

Partner des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen aus Nigeria, Pakistan und dem Irak rufen angesichts gewalttätiger Auseinandersetzungen in ihrer Heimat die Menschen in Deutschland zur Solidarität im Gebet und einer globalen Willkommenskultur für Flüchtlinge an Weihnachten auf. Dies teilte das Hilfswerk am Montag (222. Dezember) mit.

Wie das Werk weiter berichtete, hat missio Aachen im zu Ende gehenden Jahre 2014 gemeinsam mit seinem Missionswissenschaftlichen Institut (MWI) rund 1,385 Millionen Euro für Flüchtlingsprojekte seiner Projektpartner weltweit zur Verfügung gestellt.

Die missio-Projektpartner helfen Flüchtlingen vor Ort im und aus dem Irak, Syrien, Libanon, Gaza, Südsudan, Nigeria, der Zentralafrikanischen Republik, in Thailand, wo Vertriebene aus Myanmar aufgenommen werden, oder den Philippinen. Neben einer Art materiellen ersten Hilfe unterstützt missio Aachen die pastorale Betreuung von Flüchtlingen in Lagern, von Rückkehrern nach der Flucht sowie die Versöhnungs- und Friedensarbeit, die die Folgen von Flucht lindern soll. Schließlich qualifiziert missio Aachen vor Ort auch kirchliches Personal, das mit Flüchtlingen und Migranten arbeitet.

In Weihnachtsbotschaften an missio Aachen hat der Bischof der nordostnigerianischen Diözese Yola, die am stärksten durch den Boko Haram-Terror betroffen ist, gebeten: „Ich rufe alle Christen auf, durch ihre Solidarität andere Menschen willkommen zu heißen.“ Das innerste Wesen Gottes sei „mit den Flüchtlingen, den Ausgestoßenen, den Missbrauchten und Unterdrückten fest verbunden“, schreibt Bischof Stephen an missio Aachen. Die katholische Kirche in Nigeria versorgt schon mehrere zehntausend Binnenflüchtlinge. Die Menschen und die Regierung in Nigeria fordert er auf, die Korruption zu bekämpfen, den Pluralismus zu achten, Gewaltfreiheit zu erlernen, Rechtsstaatlichkeit durchzusetzen, die Menschenrechte zu akzeptieren sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Der christliche Glaube werde daran bemessen, „wie wir andere Menschen aufnehmen, wie wir mit ihnen teilen und uns mit ihnen zusammenschließen können“, so Bischof Stephen.

Patriarch Louis Raphael I. Sako bezeichnete in einem Schreiben an missio Aachen die Lage der vertriebenen Christen im Irak als weiterhin kritisch. Sie stünden unter hohem seelischen Druck, weil sie nicht wüssten, wie es mit ihren Häusern, ihrem Besitz, ihren Arbeitsplätzen und Familien in Zukunft weitergehen solle. Die Flüchtlinge brauchten gerade an Weihnachten und vor dem kommenden neuen Jahr Zeichen des Mitgefühls. „Deshalb bitte ich die Brüdern und Schwestern in aller Welt, für diese Menschen jeden Tag zu beten, um so ihre Hoffnungen, ihren Mut und ihr Vertrauen in die Liebe Gottes zu bestärken“, schreibt Patriarch Sako an missio. Bei den Hilfswerken in Deutschland wie missio bedankte sich Patriarch Sako für die „Freundschaft, die Nähe und die Solidarität“.

Erzbischof Joseph Coutts, Vorsitzender der Bischofskonferenz in Pakistan, hat nach dem Terrorangriff auf eine Schule des pakistanischen Militärs mit bald 150 Toten, darunter vor allem Kinder und Frauen, zu Friedensgebeten in den Weihnachtsgottesdiensten in Pakistan aufgerufen. Die Menschen in Deutschland bittet er, diese Gebete durch eigene Gebete zu begleiten. „Es ist die Pflicht jedes Christen, ein Wegbegleiter des Friedens, der Versöhnung, der Harmonie und Einheit zu sein“, sagt Erzbischof Coutts in einer Weihnachtsbotschaft an missio.

Weitere Informationen:
Länderübersicht Nigeria
Länderübersicht Irak
Länderübersicht Pakistan
Gebetsaktion für Christen in Pakistan

© 2009-2017 missio Aachen