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missio-Präsident spricht pakistanischer Kirche Mitgefühl aus

Sicherheitskontrolle vor einer katholischen Kirche in Pakistan. © Hartmut Schwarzbach / missio

Zahlreiche Tote und Verletzte bei Doppelanschlag in Pakistan

16. März 2015

„Wir sind schockiert über den grausamen Terroranschlag der Taliban auf zwei Kirchen in Pakistan. Wir beten für die Toten, die Verletzten und die Angehörigen der Opfer“, erklärte missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer. „missio wird sich auch weiterhin mit aller Kraft für die Menschenrechte und Glaubensfreiheit in Pakistan einsetzen.“

Zwei Selbstmordattentäter hatten sich am Sonntag während des Gottesdienstes vor dem Eingang einer katholischen und einer protestantischen Kirche im Stadtteil Youhanabad der ostpakistanischen Stadt Lahore in die Luft gesprengt. Youhanabad ist ein mehrheitlich von Christen bewohntes Stadtviertel in Lahore. Bei dem Doppelanschlag starben mindestens 14 Menschen. Mehr als 80 Menschen wurden verletzt.

Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz Pakistans, Erzbischof Joseph Coutts, erklärte: „Der Staat hat es wieder nicht geschafft, seine Bürger zu schützen. Millionen Bürger leben in ständiger Anspannung und Angst, nicht wissend, was sie als nächstes erwartet.“ Gleichzeitig rief er die Christen auf, ihren Protest friedlich zu äußern.

In Pakistan nehmen gewaltsame Übergriffe radikal-islamistischer Gruppen gegen Christen und andere religiöse Minderheiten zu. Bei dem bislang schwersten Anschlag auf eine Kirche starben im September 2013 in Peshawar 126 Menschen.

Zudem verschärfen die sogenannten Blasphemie-Gesetze die Lage für religiöse Minderheiten. In Pakistan steht auf die Verunglimpfung des Propheten Mohammed die Todesstrafe. Die Gesetze sind so vage formuliert, dass sie leicht missbraucht werden können.

Erst im November 2014 war ein christliches Ehepaar von einer wütenden Menge aufgebrachter Menschen bei lebendigem Leib verbrannt worden, nachdem ihnen die Schändung des Korans vorgeworfen worden war.

Linktipp:
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