Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Ansprechpartner

Johannes Seibel

Johannes Seibel ,
Leiter Abteilung Kommunikation und Presse / Pressesprecher

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-285
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
» Bausteine für den Gottesdienst » Afrikatag 2017 » Afrikatag 2018 » Kollektenaufruf und -termine » Reportage
Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Frieden unter den Religionen ist möglich: missio-Botschafter und Menschenrechtler Theophilus Bela kommt nach Aachen

© missio / Fritz Stark

Katholische Hochschule Aachen (KatHO) und missio Aachen laden gemeinsam am Freitag, 19. Juni, zu Vortrag und Diskussion mit Theophilus Bela ein

08. Juni 2015

Wie ein Christ in einer muslimischen Gesellschaft Frieden und Zusammenarbeit fördert: Darüber berichtet der indonesische katholische Menschenrechtler Theophilus Bela am Freitag, 19. Juni, 18 bis 19.30 Uhr, an der Katholischen Hochschule (KatHO), Raum 8, in Aachen. Seine Thesen: Der interreligiöse Dialog schützt Minderheiten in Gesellschaften, die von einer Religion gesellschaftlich dominiert wird – zum Beispiel die Christen in Indonesien. Interreligiöser Dialog kann gleichzeitig etwas dagegen tun, dass politische oder ökonomische Konflikte religiös aufgeladen werden. Der interreligiöse Dialog ist ein Friedensinstrument. Von Ländern wie Deutschland fordert Theophilus Bela deshalb, weltweit den interreligiösen Dialog zu unterstützen. Der frühere Wirtschaftsmanager, der auch schon von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen wurde, ist ein Gesicht der „Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“ des Hilfswerks missio Aachen, das sich für Religionsfreiheit weltweit einsetzt.

Alle Interessierten sind eingeladen. Theophilus Bela spricht Deutsch und ist auf Einladung des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen auf Vortragsreise in Deutschland. Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der KatHO und missio Aachen.

Biografische Notiz Theophilus Bela

Ein Manager wird zum Menschenrechtler

Theophilus Bela ist Präsident des christlichen Dialogforums in der indonesischen Hauptstadt Jakarta, Generalsekretär des indonesischen Komitees für Religionen und Frieden sowie ein Gesicht der „Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“ des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen. Der Deutsch sprechende katholische Laie hat in Jakarta und Bochum studiert. Als Wirtschaftsmanager arbeitete der Vater von vier Töchtern für deutsche Unternehmen.

Seit seiner Pensionierung engagiert er sich in der Menschenrechtsarbeit auf Indonesien. Dabei fördert er den ökumenischen und interreligiösen Dialog auf dem Inselstaat und dokumentiert Verletzungen des Menschenrechts auf Religionsfreiheit. Er sucht internationale Partner und wurde 2012 von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen. Theophilus Bela hat dabei ein Netzwerk aufgebaut, mit dessen Hilfe er oft schon im Ansatz Angriffe auf Christen und christliche Einrichtungen in Indonesien verhindern kann. Die Mehrheit der Bevölkerung des Landes sind Muslime. Indonesien gilt traditionell als tolerant. In den vergangenen Jahren aber versuchen Fundamentalisten, religiöse Spannungen zu schüren. Theophilus Bela hat ein biblisches Vorbild: Simon von Cyrene. „Er hat geholfen, Jesus das Kreuz zu tragen.“

Ein Video-Interview mit Theophilus Bela können Sie hier sehen.

Hintergrund: Landesinformation Indonesien

Die Republik Indonesien ist der weltgrößte Inselstaat und mit rund 250 Millionen Einwohnern das viertbevölkerungsreichste Land der Welt. Auf dem südostasiatischen Inselstaat sind sechs Religionen offiziell anerkannt: Islam (rund 88 Prozent der Bevölkerung), evangelische und katholische Kirchen (zusammen etwa acht Prozent, Katholiken rund drei Prozent), Hinduismus (zwei Prozent, vornehmlich auf Bali und in Ostjava); Buddhismus (und Taoismus, etwa ein Prozent), Konfuzianismus. Nicht anerkannt sind die Naturreligionen (etwa ein Prozent). Das Brutto-Inlandsprodukt betrug 2014 nominal 888 Milliarden US-Dollar. Indonesien liegt damit weltweit auf Rang 16 aller Länder nach Brutto-Inlandsprodukt. Indonesien grenzt auf der Insel Borneo an Malaysia, auf der Insel Neuguinea an Papua-Neuguinea und auf der Insel Timor an Osttimor. Indonesien zählt zum größten Teil zum asiatischen Kontinent, sein Landesteil auf der Insel Neuguinea gehört jedoch zum australischen Kontinent.

Linktipp:
Aktion Lebenszeichen
Theophilus Bela
Länderübersicht Indonesien
Menschenrechtsstudie Indonesien

Downloads

Plakat Veranstaltung Theophilus Bela am 19. Juni in Aachen (PDF, 2.37 MB)
Icon: PDF
© 2009-2017 missio Aachen