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„Stärker die Situation der Binnenflüchtlinge in Afrika und dem Nahen Osten in den Blick nehmen“

Syrische Kinder vor einem Flüchtlingslager. © flickr.com, Syria Freedom House (cc by 2.0)

Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni – missio Aachen steigert Unterstützung für Kirche im Nahen Osten

19. Juni 2015

„Wir müssen stärker die Folgen des historischen Höchststandes an Binnenflüchtlingen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten für die lokalen Gesellschaften dort in den Blick nehmen“, appellierte Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, zum Welttag der Flüchtlinge am 20. Juni. Nach Angaben des Flüchtlingswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR) waren im vergangenen Jahr 38 Millionen Menschen vor der Gewalt im eigenen Land auf der Flucht. Aktuell betroffen davon sind vor allem Afrika, der Nahe und Mittlere Osten.

Die staatlichen Organe dort seien mit der Versorgung und Betreuung dieser Flüchtlinge überfordert, es komme zu gesellschaftlichen Spannungen, die neue Konflikte und Fluchtbewegungen auslösten, erläuterte Prälat Krämer. Auch internationale Hilfsorganisationen stießen an Kapazitätsgrenzen. Deshalb sei für missio als katholische Hilfsorganisation die Soforthilfe für die Ortskirche an den Brennpunkten dieser Entwicklung immer wichtiger. Sie stabilisierten die Situation. „Unsere kirchlichen Partner in diesen Regionen unternehmen größte Anstrengungen, um die Binnenflüchtlinge in ihrer Heimat zu versorgen und seelsorgerlich zu begleiten, sie stoßen aber auch an Grenzen der Belastbarkeit“, ergänzte Prälat Krämer. „Das wird in Deutschland noch zu wenig wahrgenommen, wir dürfen hier nicht allein die Auswirkungen der weltweiten Flüchtlingsströme für Europa diskutieren“, mahnte er.

Insbesondere die Kirchen und Christen im Irak, in Syrien, der Zentralafrikanischen Republik und dem Kongo litten gegenwärtig unter politischen Krisen und militärischen Auseinandersetzungen. Allein der Libanon habe weit mehr als eine Million Menschen aus Syrien, in dem 6,5 Millionen Menschen auf der Flucht sind, aufgenommen. Damit sind im Libanon etwa ein Viertel der Bevölkerung des Landes Flüchtlinge, so Krämer.

In den vergangenen drei Jahren habe missio deshalb die Ortskirchen im Nahen Osten mit 7,5 Millionen Euro unterstützt. Für die Flüchtlingsarbeit der Projektpartner in dieser Region seien noch im April und März etwas mehr als eine halbe Million Euro zur Verfügung gestellt worden.

missio Aachen beteiligt sich am heutigen Freitagabend am Aktionstag des Erzbistums Köln zum Welttag der Flüchtlinge mit dem missio-Truck „Menschen auf der Flucht. Weltweit.“ Dort können Besucher virtuell in die Rolle von Flüchtlingen im Kongo schlüpfen. missio Aachen und die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) kooperieren auch bei der Jahresaktion „Gast » Freundschaft – Für Menschen auf der Flucht“.

Linktipps:
missio-Truck „Familien auf der Flucht.weltweit“
DPSG-Jahresaktion „Gast » Freundschaft – Für Menschen auf der Flucht“
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