Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Ansprechpartner

Johannes Seibel

Johannes Seibel ,
Leiter Abteilung Kommunikation und Presse / Pressesprecher

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-285
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
» Kollektenaufruf und -termine » Reportage » Afrikatag 2017 » Bausteine für den Gottesdienst » Afrikatag 2017
Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Menschenrechtsstudie DR Kongo: "Der Krieg, die Frauen und unsere Handys"

missio Aachen stellt am 26. Juni die neue Menschenrechtsstudie zur Demokratischen Republik Kongo vor"

19. Juni 2015

Das Internationale Katholische Missionswerk missio wird am 26. Juni 2015 die Menschenrechtsstudie „Der Krieg, die Frauen und unsere Handys“ in Aachen vorstellen. Zu den anwesenden Autoren gehört die Trauma-Expertin Thérèse Mema Mapenzi aus dem Kongo, die besonders den Blick auf die dortige Situation der Frauen richtet. Dazu wurden erstmals 200 Überlebende des Krieges befragt, die in kirchlichen Anlaufstellen Zuflucht fanden.

Nach wie vor gehört der Kampf um Rohstoffe wie Coltan zu den wichtigsten Ursachen für den Bürgerkrieg im Kongo. Die verheerenden Folgen des Krieges belegt die neue Menschenrechtsstudie von missio Aachen, an der unter anderem Martin Kobler (Leiter der UN-Friedensmission im Ost-Kongo) und Thérèse Mema mitgewirkt haben. Die Kongolesin wird bei ihrem Besuch bei missio in Aachen am 26. Juni 2015 von ihrer Arbeit mit Kriegsflüchtlingen in Bukavu berichten. Die fünf Trauma-Zentren im Osten Kongos werden von missio Aachen finanziell gefördert.

Von Aachen aus wird Thérèse Mema ein vom Papst gesegnetes Kreuz mit in ihre Heimat nehmen, das dort als ein Mahnmal für Frieden und Versöhnung präsentiert wird. Hergestellt wurde es aus einer rund 70 Zentimeter langen Granate, die aus dem Bürgerkrieg in Liberia stammt. Im Sinne der biblischen Worte „Schwerter zu Pflugscharen“ symbolisiert es den Wandel vom Krieg zum Frieden.

Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen setzt sich im Rahmen seiner Aktion „Saubere Handys“ dafür ein, dass bei der Herstellung von Mobilfunkgeräten auf „blutiges Coltan“ aus dem Kongo verzichtet wird und damit die Ursachen des Bürgerkrieges bekämpft werden. Auf der Website www.missio-hilft.de/handysind weitere Informationen zur Handyaktion sowie zu den missio-Projekten von Thérèse Mema in der DR Kongo zu finden.

Die Menschenrechtlerin wird am 20. Juni mit dem Shalompreis 2015 der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ausgezeichnet. Mit dem Preis, der zu einem der höchst dotierten Menschenrechtspreise in Deutschland gehört, werden Projekte, Organisationen und mutige Menschen für ihr außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet. Weitere Informationen gibt es auf: http://akshalom.landlos.de/

Informationen für die Medien:
Gerne laden wir Sie zu unserer Pressekonferenz ein, bei der die missio-Menschenrechtsstudie „DR Kongo: Der Krieg, die Frauen und unsere Handys“ vorgestellt wird.

Datum: Freitag, 26. Juni 2015 um 11:00 Uhr
Ort: Internationales Katholisches Missionswerk Aachen,
Goethestr. 43, 52064 Aachen

Teilnehmende:

  • Prälat Dr. Klaus Krämer, Aachen (Präsident missio Aachen)
  • Thérèse Mema, Bukavu/ Kongo (Justice et Paix, Preisträgerin des Shalompreises 2015 und Co-Autorin der missio- Menschenrechtsstudie)
  • Jörg Nowak, Aachen (Herausgeber der missio-Menschenrechtsstudie DR Kongo)

Ab dem 26. Juni steht Ihnen darüber hinaus auf www.missio-hilft.de/presse auch ein Pressepaket zur missio-Menschenrechtsstudie DR Kongo zur Verfügung.

Linktipps:
missio-Aktion "Saubere Handys"
missio-Länderübersicht Kongo
missio-Projekt "Kongo, Krieg und unsere Handys"
Arbeitskreis Shalom an der Katholischen Universität Eichstätt

© 2009-2017 missio Aachen