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Nigeria: missio unterstützt Heimkehrer in von Boko Haram befreite Dörfer mit 180.000 Euro

Bischof Stephen Dami Mamza (Diözese Yola / Nigeria) © Bettina Tiburzy / missio

Diözese Yola kauft Lebensmittel und baut Häuser neu auf

9. Juli 2015

Rund 180.000 Euro Soforthilfe für 950 heimkehrwillige Binnenvertriebene innerhalb der Diözese Yola im Nordosten Nigerias hat das katholische Hilfswerk missio Aachen am heutigen Donnerstag zur Verfügung gestellt. Die Heimkehrer erhalten sechs Monate lang Reis, Mais, Seife und Kochöl. 200 Häuser, die von der islamistischen Terrormiliz Boko Haram zerstört worden waren, werden mit Zinkblech neu bedacht. Fünf Helfer der diözesanen Caritas, die den Wiederaufbau begleiten, erhalten sechs Monate lang ein Gehalt. Initiator der Soforthilfe ist Yolas Bischof Stephen Dami Mamza (Foto).

Im Januar war die Region Yola verstärktes Angriffsziel von Boko Haram gewesen. Bis März wurden die Milizen aus weiten Teilen der Region wieder verdrängt. Jetzt wollen die Menschen in ihre Dörfer zurück. Da sie kurz vor der letzten Ernte fliehen mussten, gibt es dort keine Lebensmittel mehr. Fast alle Häuser wurden abgebrannt. Sie müssen vor der kommenden Regenzeit neu bedacht werden.

Die Diözese Yola begleitet mit ihrer Pastoralarbeit die Heimkehrer, um durch Vergangenheitsbewältigung und neue Gemeinschaftsbildung die lokalen Gesellschaften über Religionsgrenzen hinweg zu stabilisieren.

missio hat im Nordosten Nigerias 2014 und 2015 die vom Boko Haram-Terror am härtesten getroffenen Diözesen Maiduguri und Yola bisher schon mit insgesamt rund 365.000 Euro geholfen. Zudem wird ein dreijähriges Ausbildungsprogramm der Diözese Yola mit 66.000 Euro unterstützt.

Linktipps:
Boko Haram: Schrecken ohne Ende
Dokumentation „Was der Terrorismus von Boko Haram im Nordosten Nigerias anrichtet“
Länderübersicht Nigeria

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