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missio appelliert in Berufungsverhandlung für Asia Bibi an Unabhängigkeit der Justiz

Asia Bibi

Unabhängig vom Fall Asia Bibi muss der Missbrauch der Blasphemiegesetze in Pakistan endlich seinerseits unter Strafe gestellt werden.

21. Juli 2015

Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen begrüßt die Nachricht, dass der Oberste Gerichtshof in Pakistan die Berufungsverhandlung der wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilten Christin Asia Bibi zugelassen hat. Dies teilte das Hilfswerk am Dienstag mit. missio hatte im vergangenen Jahr 18.425 Unterschriften mit einer Petition für die Freilassung von Asia Bibi an die Bundesregierung überreicht .

missio hofft, dass die pakistanische Justiz eine unabhängige Entscheidung trifft. Wichtig bei einem Freispruch ist, dass die pakistanische Regierung alles dafür tut, Asia Bibi und ihre Familie auch nach einer Revision des Urteils zu schützen. Es ist in Pakistan schon passiert, dass Blasphemie-Angeklagte nach einem Freispruch durch außergerichtliche Lynchjustiz zu Tode gekommen sind. Das darf nicht geschehen.

Sollte der Oberste Gerichtshof das Urteil bestätigen und Asia Bibi in letzter Instanz zum Tod verurteilt bleiben, dann müssen alle politischen und diplomatischen Hebel in Bewegung gesetzt werden, damit das Todesurteil nicht vollstreckt wird, da Pakistan ein Moratorium der Todesstrafe wieder außer Kraft gesetzt hat. Unabhängig vom Fall Asia Bibi muss der Missbrauch der Blasphemiegesetze in Pakistan endlich seinerseits unter Strafe gestellt werden. Das Gesetz wird im Alltag dafür missbraucht, um persönliche, geschäftliche oder gesellschaftliche Auseinandersetzungen durch die manipulierte und fälschliche Anklage der Blasphemie auszutragen.

Linktipps:
Aktion Lebenszeichen: Asia Bibi
Länderübersicht Pakistan
Länderbericht Religionsfreiheit in Pakistan

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