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missio und Bistum Dresden-Meißen eröffnen für Deutschland größte globale katholische Solidaritätsaktion

Plakat zum Monat der Weltmission 2015 © Hartmut Schwarzbach / missio

Kirche aus Tansania zu Gast – Thema Flucht auf dem Dresdner Schlossplatz – Benefizkonzert für Afrika mit Patricia Kelly und Judy Bailey

2. September 2015

Das Internationale Katholische Missionswerk missio und das Bistum Dresden-Meißen eröffnen für Deutschland vom 9. bis 11. Oktober in Dresden die älteste und größte globale katholische Solidaritätsaktion, den Monat der Weltmission. Diese Aktion läuft zeitgleich in rund 100 Ländern und endet am 25. Oktober, dem Sonntag der Weltmission. Die dabei gesammelten Spenden – im vergangenen Jahr weltweit rund 88 Millionen Euro, in Deutschland etwa 3,9 Millionen Euro – werden für die Ausbildung, die soziale und pastorale Arbeit, den Aufbau des interreligiösen Dialoges oder die Flüchtlingsarbeit der ärmsten Kirchen in Afrika, Asien und Ozeanien verwandt.

Unter dem biblischen Leitwort „Verkündet sein Heil von Tag zu Tag" hat missio in diesem Jahr Vertreter der Kirche aus Tansania als Gäste zum Monat der Weltmission eingeladen. „Tansania ist zwar politisch ein relativ stabiles Land, gleichwohl ein Land mit großen Problemen: 34 Prozent der Bevölkerung leben noch immer unter der Armutsgrenze, der Gesundheitsbereich steht vor großen Herausforderungen, zum Beispiel im Umgang mit HIV-Infizierten und an AIDS Erkrankten. Die Bildungssituation ist zum Teil katastrophal. Die Kirche stellt sich diesen Herausforderungen in eindrucksvoller Weise. Sie gibt durch diesen diakonischen Einsatz für benachteiligte Menschen ein überzeugendes Glaubenszeugnis“, erläutert Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, diese Einladung. Zudem solle 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils gezeigt werden, wie sich Mission in den vergangenen 50 Jahren gewandelt habe.

Der Dresdner Diözesanadministrator Andreas Kutschke freut sich, dass die Eröffnung der missio-Aktion in Dresden stattfindet. „Fünfundzwanzig Jahre nach dem Geschenk der Deutschen Einheit kann damit aus dem Osten Deutschlands ein Zeichen der Solidarität mit Gemeinden, Priestern und Ordensleuten weltweit ausgehen, die auf unsere Hilfe hoffen“, so Kutschke. „So wie die Menschen Afrikas uns mit ihrer Freude am Glauben oft genug mitreißen und begeistern, wäre es schön, wenn wir nun den Funken der Hoffnung für Gläubige in aller Welt weitertragen könnten, die unsere Unterstützung dringend benötigen“, hofft der Dresdner Diözesanadministrator.

Neben der Arbeit der katholischen Kirche in Tansania stehen die Themen Flucht und Fluchtursachen in Afrika sowie Religionsfreiheit weltweit im Mittelpunkt der Eröffnung. In Dresden macht am Samstag, 10. Oktober, zwischen 10.30 und 17 Uhr der missio-Truck „Menschen auf der Flucht“ auf dem Schlossplatz Station. In dem Truck können Besucher mit Hilfe eines Computerspieles in die Haut eines Bürgerkriegsflüchtlings aus der Demokratischen Republik Kongo schlüpfen. Zudem reißen Schüler und Schülerinnen am Samstag auf dem Schlossplatz eine „Mauer der Intoleranz“ nieder, um sich für das unteilbare Menschenrecht auf Religionsfreiheit weltweit einzusetzen.

Patricia Kelly, Judy Bailey und der tansanische Benediktiner-Chor aus Ndanda singen am Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr, in der Dresdner Dreikönigskirche beim Benefizkonzert „Hear my Soul“ für Afrika.

Höhepunkt des Wochenendes ist dann am Sonntag, 11. Oktober, 10.30 Uhr, das Pontifikalamt mit den Gästen aus Tansania zur Eröffnung des Monats der Weltmission in der Kathedrale des Bistums Dresden. Musikalisch wird er von dem Ndanda Mission Choir gestaltet.

Linktipps:
Monat der Weltmission (Schwerpunktland Tansania)
Länderübersicht Tansania
missio-Truck "Menschen auf der Flucht"
Bistum Dresden-Meißen

Downloads

Programmheft zur Eröffnung des Monats der Weltmission in Dresden (PDF, 1.19 MB)
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Sonderbeilage der Kirchenzeitung "Tag des Herrn" zur Eröffnung des Monats der Weltmission in Dresden (PDF, 1.35 MB)
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