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Thema Religionsfreiheit muss Querschnittsaufgabe der Politik werden, um Fluchtursachen zu bekämpfen

© Ralf Simon / missio

Internationales Katholisches Missionswerk missio Aachen zum Tag der Menschenrechte

10. Dezember 2015

„Wer die gegenwärtigen Ursachen der weltweiten Fluchtbewegungen nachhaltig beseitigen will, der muss sich intensiver als bisher für Religionsfreiheit einsetzen“, fordert zum Tag der Menschenrechte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen. Auffällig sei, dass in den Herkunftsländern mit den höchsten Zahlen an Flüchtlingen wie zum Beispiel Syrien, Irak, Eritrea oder auch Pakistan das unteilbare Menschenrecht auf Religionsfreiheit eklatant verletzt und die Religionen für politische oder wirtschaftliche Zwecke missbraucht würden. Dort litten Christen, aber auch die Angehörigen aller anderen Religionen, unter unterschiedlichsten Verletzungen des Menschenrechtes auf Religionsfreiheit. Das reiche von Vertreibung und Verfolgung religiöser Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten bis hin zu den Blasphemiegesetzen in Pakistan.

„Dort, wo die Menschen ihre Religion frei wählen können, im Alltag ihren Glauben unbedrängt leben und die verschiedenen Religionen durch den interreligiösen Dialog eine gute Gemeinschaft pflegen, beobachten wir weitaus weniger Konflikte, die die Menschen zu Flüchtlingen machen“, so Krämer weiter. missio Aachen forciere deshalb die Bemühungen um den interreligiösen Dialog weltweit. Aufgabe internationaler Organisationen wie den Vereinten Nationen und nationaler Regierungen sei es dagegen, bei allen Bemühungen um Frieden und globaler Gerechtigkeit die Frage der Religionsfreiheit zu einer „Querschnittsaufgabe für die Politik zu machen“, so Krämer. „Das Thema Religionsfreiheit sollte immer Teil der Entwicklungs-, Wirtschafts- und Außenpolitik sein“, sagt missio-Präsident Krämer. Am heutigen Tag der Menschenrechte ist Prälat Krämer Gast bei der Vergabe des Weimarer Menschenrechtspreises an die missio-Projektpartnerin Schwester Stella Matutina.

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