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Weimarer Menschenrechtspreis: Gundula Gause lobt missio-Projektpartnerin

Preisverleihung Weimarer Menschenrechtspreis 2015 © missio / Oppitz

Gundula Gause hielt in Weimar die Laudatio auf die missio-Projektpartnerin Sr. Stella Matutina aus den Philippinen

15. Dezember 2015

Bescheiden und mutig ist sie, die philippinische Ordensschwester Stella Matutina, die am 10. Dezember mit dem Weimarer Menschenrechtspreis 2015 ausgezeichnet wurde (Video). Im Rahmen der feierlichen Ehrung im Stadtschloss stieß die missio-Projektpartnerin auf begeisterte Resonanz. Mit Standing-Ovations applaudierte das Publikum als die ZDF-Journalistin Gundula Gause die Laudatio auf die 47-jährige Ordensfrau hielt. Sie werden mit diesem Preis ausgezeichnet, weil sie „die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat anprangert, die in Zusammenhang mit dem Goldabbau internationaler Konzerne auf der philippinischen Insel Mindanao stehen“.

missio-Präsident Prälat Klaus Krämer wies in seiner Rede darauf hin, dass Schwester Stella ihr Leben riskiere, um den Ärmsten zu helfen. „Wir brauchen so mutige Menschen, die ihre Stimme erheben. Stella Matutina weiß wie es sich anfühlt, wenn man einen Gewehrlauf an der Schläfe spürt“. Die Katholikin war im Jahr 2009 von Bewaffneten überfallen worden und erhält bis heute Morddrohungen.

Im Rahmen der Veranstaltungen zum Menschenrechtspreis zeigte sich durch eine Ausstellung zum Thema „Ethisches Gold“ eine langfristige Vision für eine friedliche und gerechte Lösung des Konflikts. „Ich träume davon, dass es faire Goldprodukte aus den Philippinen geben wird, deren Verkauf die Menschen in meiner Heimat ernährt und die in Ländern wie Deutschland erhältlich sein werden“, erklärte die Preisträgerin.

missio unterstützt die Menschenrechtsrechtsarbeit von Schwester Stella und der Organisation SAMIN, einer Vereinigung von Ordensschwestern, mit Spenden aus Deutschland.

Linktipps:
Video zur Menschenrechtspreisvergabe 2015
Menschenrechtspreis der Stadt Weimar

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