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missio Aachen und missio München rufen zur Beteiligung am Afrikatag 2016 am 6. Januar auf

Das Plakat zum Afrikatag 2016 © Hartmut Schwarzbach / missio

missio unterstützt mit der Kollekte die Ausbildung von Priestern und anderen kirchlichen Mitarbeitern in afrikanischen Diözesen

30. Dezember 2015

„Damit die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Afrika auch an der Seite der leidenden Menschen in der aktuellen Flüchtlingskrise auf dem Kontinent stehen können, muss ihre Ausbildung nachhaltig gesichert werden.“ So rufen die missio-Präsidenten Prälat Dr. Klaus Krämer von missio Aachen und Monsignore Wolfgang Huber von missio München zur Kollekte für den Afrikatag 2016 am 6. Januar auf. Die beiden katholischen Hilfswerke sammeln dann in den katholischen Gottesdiensten Anfang Januar für die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten. Diese älteste weltkirchliche Kollekte erbrachte im vergangenen Jahr im Ergebnis von missio München und missio Aachen zusammen rund 1,96 Millionen Euro. „Für diese großzügige Unterstützung danken wir allen, die dazu beitragen, Menschen in Afrika wieder eine gute und lebenswerte Perspektive zu eröffnen. Die derzeitige Flüchtlingskrise zeigt, wie wichtig die Hilfe durch qualifizierte Kräfte vor Ort ist“, betonte Monsignore Huber. "Die Ausbildung dieser Kräfte beseitigt Fluchtursachen", ergänzte Prälat Krämer.

missio Aachen und missio München unterstützen mit dieser Kollekte die Ausbildung von Priestern und anderen kirchlichen Mitarbeitern aus denjenigen afrikanischen Diözesen, die dies nicht aus eigener Kraft leisten können, weil ihre Bevölkerung zu arm ist oder weil die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse es nicht zulassen. Für den Afrikatag 2016 ist Äthiopien das Beispielland. Dort setzt sich Pfarrer Ghidey Alema, der durch den eritreisch-äthiopischen Grenzkrieg vor einigen Jahren selbst zum Flüchtling geworden war, für Flüchtlinge in Mai-Aini ein, einem von vier Flüchtlingslagern im Norden Äthiopiens. Dort begleitet er Familien aus Eritrea, die über die Grenze nach Äthiopien geflohen sind. Insgesamt hat Äthiopien derzeit etwa 660.000 Flüchtlinge aufgenommen.

„Pfarrer Ghidey Alema ist einer von vielen afrikanischen Priestern und Ordensleuten, die sich in den Herkunftsländern, an den Fluchtrouten und in den Aufnahmeorten für Flüchtlinge in Afrika einsetzen, sie brauchen unsere Hilfe, damit sie weiter helfen können“, so Prälat Krämer. In Afrika sind aktuell etwa 36 Millionen Menschen auf der Flucht.

Der Afrikatag wurde 1891 von Papst Leo XIII. zur Bekämpfung der Sklaverei eingeführt. Sie ist die älteste weltkirchliche Kollekte der katholischen Kirche. Heute fördert missio damit die Ausbildung von Priestern sowie kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, damit sie ihre Mitmenschen von modernen Formen der Sklaverei und Ungerechtigkeit befreien können.

Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen und das Internationale Katholische Missionswerk missio Ludwig Missionsverein in München gehören zum deutschen Zweig der Päpstlichen Missionswerke. missio München ist dabei für die bayerischen Diözesen und die Diözese Speyer zuständig, missio Aachen für die weiteren 19 Diözesen in Deutschland.

Linktipp:
Afrikatag 2016

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