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Internationaler Weltfriedenstag am 1. Januar 2016

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer (Aachen)

„Ursache für Bedrängnis von Christen, Yesiden und islamischen Gruppen ist die Instrumentalisierung von Religion für politische und ideologische Zwecke“

30. Dezember 2015

"Der Missbrauch der Religionen und der emotionalen Kraft des Glaubens für politische und ideologische Ziele ist eine der größten gegenwärtigen Herausforderungen für eine globale Politik des Friedens und der Gerechtigkeit", sagte Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, vor dem internationalen Weltfriedenstag, den die katholische Kirche am 1. Januar begeht.

Das zeige die Situation in Syrien und im Irak auf dramatische Weise. Der sogenannte "Islamische Staat" nutze die Situation, um seine ideologische Lesart des Islam auf grausame terroristische Weise durchzusetzen. "Besonders leicht zu Opfern werden friedliche religiöse Minderheiten wie Christen, Yesiden und verschiedene islamische Gruppen, weil sie ständig zwischen diese Fronten geraten", sagte Krämer. "Die eigentliche Ursache für ihre Bedrängnis ist die Instrumentalisierung von Religion für politische und ideologische Zwecke. Deshalb tragen gerade wir Christen angesichts des Weltfriedenstages weltweit eine große Verantwortung, uns nicht in die Logik und Rhetorik eines Glaubens- oder Religionskrieges zwingen zu lassen, weil das eine politische Lösung solcher Konflikte wie in Syrien erschwert", betonte Prälat Krämer. Ähnliches gelte beispielsweise für die Lage in der Zentralafrikanischen Republik, Nigeria, Pakistan oder Indien.

So sei das Engagement der Kirche und Christen im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und Asien, sich für den interreligiösen Dialog, Friedens- und Aussöhnungsinitiativen, zivilgesellschaftliche und gewaltfreie Konfliktlösungen einzusetzen, nicht hoch genug zu würdigen. "Die Christen zahlen für diesen religionsverbindenden Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit einen hohen Preis. Das darf uns nicht gleichgültig lassen. Wir müssen diesen Einsatz weiter unterstützen", appellierte Prälat Krämer an Politik und Gesellschaft in Deutschland. missio Aachen habe beispielsweise seine Partner im Nahen Osten bei dieser Arbeit in den vergangenen drei Jahren mit 7,5 Millionen Euro gefördert.

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