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Erzbischof Zollitsch und missio-Präsident Prälat Krämer reisen nach Nigeria

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK)

Geplant sind Gespräche mit Bischöfen, Moslemvertretern, Politikern und Vertretern der Zivilbevölkerung. Bei ihrem elftägigen Besuch wird die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz weite Teile des afrikanischen Landes bereisen.

26. August 2009

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, ist heute gemeinsam mit dem Präsidenten von missio in Aachen, Prälat Dr. Klaus Krämer, zu seiner zehntägigen Reise nach Nigeria aufgebrochen. Erste Station ist die ehemalige Hauptstadt Lagos. Mit seiner Reise möchte Erzbischof Zollitsch die weltkirchliche Arbeit in Deutschland vertiefen. „Ich möchte am Beispiel von Nigeria das Leben der Christen auf dem Kontinent der Hoffnung, wie ihn Papst Benedikt XVI. nennt, besser kennen lernen und verstehen“, so der Erzbischof zum Auftakt seiner Reise. Es gehe ihm darum, den Menschen Nigerias zuzuhören. „Wir können von Afrika viel lernen“, so Zollitsch. Ein wichtiges Thema sei für ihn die Überwindung sozialer Ungerechtigkeit. Gleichzeitig leiste die Kirche viel in der Friedensarbeit des Landes. Erzbischof Zollitsch: „Nur eine ganzheitliche Entwicklung wird aus Afrika wirklich einen Kontinent der Hoffnung machen.“ Insbesondere der Dialog unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen sei für ihn von hoher Bedeutung. „Es geht mir um Solidarität mit den Christen in Nigeria, es geht mir aber auch um das Gespräch untereinander. Gerade die Spannungen zwischen Muslimen und Christen in Nigeria sind immer wieder besorgniserregend. Hier sollte die Kirche behutsam und doch mutig ihre Position vertreten. Deshalb freue ich mich auf das Gespräch mit einem der führenden Muslime des Landes“, so Erzbischof Zollitsch.

Viele Gespräche in drei Regionen

Während der Reise bis zum 5. September 2009 wird Erzbischof Zollitsch die drei Hauptregionen besuchen: Der Westen Nigerias ist insbesondere durch die aufstrebende Wirtschaft des Landes, seinen Ölreichtum und die damit einhergehenden sozialen Verwerfungen geprägt. Im traditionell christlich geprägten Südosten des Landes steht die Kirche wie die gesamte Gesellschaft vor den Herausforderungen eines erstarkenden religiösen Fundamentalismus christlicher Prägung durch die so genannten Pfingstkirchen. In den nördlichen Bistümern Nigerias bilden die Christen hingegen eine Minderheit in einer mehrheitlich muslimisch geprägten Bevölkerung. Gerade dort kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen. Erzbischof Zollitsch wird außerdem in der Hauptstadt Abuja mit Vertretern aus Politik und anderer gesellschaftlicher Gruppen über die ethischen Grundlagen einer modernen, demokratischen Gesellschaft sprechen. Begleitet wird er auf der Reise vom Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, dem Hauptgeschäftsführer von Misereor, Prof. Dr. Josef Sayer, sowie dem Präsidenten von missio Aachen, Prälat Dr. Klaus Krämer.

Erzbischof Zollitsch bloggt erstmals unterwegs

Erstmals nutzt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz aus Anlass der Reise einen Weblog. Während seines Aufenthaltes in Nigeria können Interessierte die persönlichen Eindrücke des Erzbischofs auf der Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz unter www.blog.dbk.de verfolgen. Ein eigener Button führt zur Reiseroute, den wichtigsten Terminen, Fotos und einem Länderportrait Nigerias. Außerdem sind hier die Ansprachen und Reden des Erzbischofs während der Reise zu finden. Mit seinem Blog will Erzbischof Zollitsch einen für ihn neuen Weg der Kommunikation beschreiten und über seine Erlebnisse tagesaktuell berichten.

missio thematisiert im Oktober 2009 die Friedensarbeit der katholischen Kirche Nigerias im Rahmen des Monats der Weltmission.

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