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Nigerias Kirche: Besuch von Bundespräsident Gauck hat positive Folgen

Bischof Stephen Dami Mamza, Yola (Nigeria) © Bettina Tiburzy / missio

Bischof Stephen Dami Mamza warnt vor neuer Strategie von „Boko Haram“

12. Februar 2016

Der Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck in Nigeria wird nach Einschätzung der Kirche in dem afrikanischen Land „positive Folgen“ haben. Dies sagte Bischof Stephen Dami Mamza nach einem Treffen mit dem Bundespräsidenten gegenüber dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio in Aachen. missio-Projektpartner Bischof Mamza leitet das Bistum Yola im Nordosten Nigerias, der besonders unter dem Terror der islamistischen Gruppe „Boko Haram“ leidet.

Bischof Mamza warnte vor den Folgen der Korruption in Nigeria und einer neuen Strategie der Terrorgruppe „Boko Haram“. Diese greife vermehrt Flüchtlingslager innerhalb von Nigeria an, zuletzt am vergangenen Dienstag im nordost-nigerianischen Dikwa. Vor einem Jahr sei auch ein Flüchtlingslager in Yola Ziel eines Anschlages gewesen. „Das ist natürlich auch ein Rückschlag für die Regierung Buhari“, so Bischof Mamza.

Die Kirche in Nigeria versorgt und betreut gleichermaßen christliche wie muslimische Binnenflüchtlinge in Nigeria, die durch den Terror von „Boko Haram“ aus ihren Dörfern und Städten vertrieben werden. „Deshalb macht uns dieser Angriff in Dikwa als Kirche große Sorgen, weil wir für den Schutz unserer kirchlichen Flüchtlingsarbeit keine staatlichen Sicherheitskräfte bekommen, sondern allein auf lokale Sicherheitskräfte zurückgreifen müssen“, sagte Bischof Mamza gegenüber missio Aachen. Er forderte, dass die staatliche Polizei innerhalb der Flüchtlingslager eigene Posten einsetzen müsste.

Der gesamte Beitrag von Bischof Stephen Dami Mamzi ist auf dem missio-Blog www.bedraengte-christen.de nachzulesen.

Linktipps:
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