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missio Aachen trauert mit dem Erzbistum Lahore in Pakistan nach verheerendem Anschlag am Ostersonntag

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer

missio-Präsident Krämer: „Das ist auch ein Angriff auf die universalen Werte Frieden und Gerechtigkeit“ – missio-Projektpartner betreuen Terroropfer

28. März 2016

Das Internationalen Katholische Missionswerk missio in Aachen hat nach dem gestrigen Terroranschlag auf einen Ausflugspark im pakistanischen Lahore mit vermutlich rund 70 Toten und 300 Verletzten dem Erzbischof von Lahore, missio-Projektpartner Sebastian Francis Shaw, das Beileid ausgedrückt. Unter den Opfern sind laut Medienberichten zahlreiche Christen, die zu Ostern in dem Park mit ihren Familien ihre Freizeit verbrachten. "In tiefer Bestürzung trauern wir mit den Menschen und Christen in Lahore und Pakistan, wir beten für die Opfer und deren Angehörige", sagte missio-Präsident Prälat Krämer. „Wir verurteilen solche Anschläge auf das Schärfste“, ergänzte Krämer.

„Unsere Projektpartner sind zurzeit in den Hospitälern in Lahore, um die betroffenen Opfer und Angehörigen des Anschlags zu betreuen und ihnen beizustehen. Das berichtete uns heute Morgen Mitarbeiter der Kommission Gerechtigkeit und Frieden des Erzbistums Lahore“, so Krämer. Die kirchlichen Mitarbeiter versuchten sich gerade, einen Überblick über die Folgen des Attentats zu machen.

missio-Präsident Krämer rief die Bundesregierung auf, sich bei der Regierung der Islamischen Republik Pakistan für den Schutz der christlichen und anderer Minderheiten einzusetzen. Die Bundesregierung solle insbesondere auf die Reform der sogenannten Blasphemiegesetze gegenüber der pakistanischen Regierung drängen, das Auslöser zahlreicher Gewalttätigkeiten gegenüber religiösen Minderheiten ist.

"Dieser feige Terror ist ein Anschlag auf die Menschen vor Ort, aber auch auf die universalen Werte von Frieden und Gerechtigkeit, für die wir in Europa einstehen müssen", so Prälat Krämer. Denn die katholische Kirche in Pakistan leiste als religiöse Minderheit im Land "mit ihren Schulen und Gesundheitseinrichtungen, die nicht allein Christen offen stehen, mit ihrem Einsatz für soziale Gerechtigkeit, für benachteiligte Bevölkerungsgruppen und für den interreligiösen Dialog einen vorbildlichen Beitrag für die Entwicklung des Landes", sagte Krämer weiter. missio unterstütze diese Arbeit seit Jahren. "Ich bin mir jedoch sicher, dass dieser Terror die Kirche und unsere Projektpartner nicht davon abbringen werden, weiter in diesem Sinne in Pakistan zu arbeiten", so Krämer.

Linktipps:
Länderübersicht Pakistan
Menschenrechtsstudie-Nr. 50: "Die Blasphemiegesetze und ihre Folgen"
Foto-/Videostory zu Christen in Pakistan

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