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Menschliche Tragödien in Flüchtlingslagern

Prälat Klaus Krämer und Pater Jens Petzold (re.) © missio

missio-Präsident im Irak

27. April 2016

„Hier haben die Menschen zwar eine Bleibe gefunden, aber sie haben alles verloren und leben nun mit ihren Familien auf neun Quadratmetern. Das sind Schicksale die einen berühren“, sagt missio Präsident Prälat Klaus Krämer während er Flüchtlingsfamilien im Nordosten des Iraks trifft. Die Terrorgruppe IS hatte die hauptsächlich von Christen bewohnte Stadt Qaraqosh in der Ninive-Ebene bei Mossul eingenommen.

Heute leben 180 Flüchtlinge in unmittelbarer Nähe eines Klosters in Suleymania. Versorgt mit allem Notwendigen, auch der christlichen Spiritualität, werden sie von Pater Jens Petzold, der ihnen die Tür öffnete. Am Anfang lebten sie in der Kirche und anderen Räumen des Klosters, inzwischen konnten sie in besser geeignete Wohncontainer in direkter Nachbarschaft umziehen. „Der Lagerkoller hat ein Ende“, erklärt Pater Jens erleichtert. „Man sieht es in ihren Gesichtern. Jetzt haben sie wenigstens ein bisschen Privatsphäre.“

Prälat Krämer und Pater Jens fühlen sich durch ihren Glauben und eine gemeinsame Vision verbunden. So ist die Einrichtung eines Dialogzentrums geplant, das Christen und Muslime zusammen bringen soll. „Dialog gehört zur Mission unbedingt dazu“, sagt Prälat Krämer. „Es ist viel Leid über die Menschen gekommen und es ist wichtig zu zeigen, dass die friedensstiftende Kraft der Religionen die stärkere Kraft ist, die es zu festigen gilt“.

Weitere Informationen:
Länderübersicht Irak
missio-Länderbericht Religionsfreiheit Irak

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