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Katholikentag 2016: Gemeinsame Erklärung der weltkirchlichen Hilfswerke

Weltweit solidarisch mit Flüchtlingen - Beim 100. Katholikentag eigener „Flüchtlingstag“

26. Mai 2016

Das Internationale Katholische Missionswerk missio hat heute mit fünf weiteren weltkirchlichen Hilfswerken in einer gemeinsamen Erklärung weltweite Solidarität mit Flüchtlingen gefordert. "Rund 57 von 60 Millionen Flüchtlingen weltweit leben in Lagern im Nahen und Mittleren Osten, Afrika und Asien. Die Hauptlast der globalen Flüchtlingskrise tragen die Menschen auf diesen Kontinenten, das wollen wir in Leipzig bewusst machen", so Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio Aachen. Die Menschen seien vor Gewalt, Terror, wirtschaftlicher Not, sozialer Ungerechtigkeit oder Umwelt- und Naturkatastrophen auf der Flucht. missio und seine Partner der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien setzten deshalb auf eine nachhaltige Bekämpfung der Fluchtursachen. „Wir unterstützen in den betroffenen Regionen Friedens- und Versöhnungsinitiativen, interreligiösen Dialog und Wiederaufbauprogramme", sagt Prälat Krämer.

So setzen sich die weltkirchlichen Hilfswerke der katholischen Kirche in Deutschland – missio, Misereor, Adveniat, Renovabis, Caritas international und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ – insgesamt mit Nachdruck für die Anliegen der grundlegend benachteiligten Flüchtlinge ein. Die Kirche verstehe sich „aus der Botschaft Jesu heraus als Anwältin der Schutzbedürftigen“, haben die Präsidenten und Geschäftsführer der sechs katholischen Hilfswerke in einer Gemeinsamen Erklärung betont, die sie am Freitag, dem „Tag der Flüchtlinge“ beim 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig auf der Kirchenmeile vorstellten.

„Beim Einsatz der Kirche für Flüchtlinge geht es um weltweite Solidarität“, heißt es wörtlich in der Gemeinsamen Erklärung der weltkirchlichen Hilfswerke. So stellten die Werke entsprechend ihrer unterschiedlichen Aufträge einander ergänzende, umfangreiche Angebote für Flüchtlinge in den Krisenregionen zur Verfügung. Zahlreiche dieser Hilfsprojekte verstünden sich zusätzlich als Beitrag zur Minderung von Fluchtursachen: „Wir weltkirchlichen Hilfswerke fordern und unterstützen eine nationale und internationale Politik, die den Grundsätzen des ‚gerechten Friedens‘ folgt und die Rechte der Zivilbevölkerung achtet“, appellieren die Leiter der Werke.

In Deutschland hätten bereits viele Menschen Schutz gefunden und erhofften sich hier ein sicheres Leben in Würde und Freiheit ohne Bedrohung und Überlebenskampf. Deutschland sei durch die 2015 deutlich gestiegene Zahl der Flüchtlinge in vielerlei Hinsicht herausgefordert. „Viele in Deutschland lebende Menschen – und darunter auch viele Haupt- und Ehrenamtliche in unseren kirchlichen Strukturen – helfen sehr engagiert den zu uns Gekommenen, sich zu orientieren, sich einzuleben und in unserer Mitte einzurichten“, betonten die Leiter der in den Ländern der Einen Welt helfenden katholischen Hilfsorganisationen. Unterzeichnet haben sie Prälat Bernd Klaschka (Adveniat), Monsignore Pirmin Spiegel (Misereor), Prälat Dr. Peter Neher (Deutscher Caritasverband), Dr. Gerhard Albert (Renovabis), Monsignore Wolfgang Huber (missio München) und Prälat Dr. Klaus Krämer (Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und missio Aachen).

Wenn auch die Aufgaben der weltkirchlichen Hilfswerke zuallererst die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort in ihren Ländern in den Blick nähmen und dort solidarisch Hilfe leisteten, damit Menschen in ihrer Heimat eine menschenwürdige Perspektive behalten könnten, setzten sich Misereor, Adveniat, Renovabis, missio, der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international und das Kindermissionswerk auch zugleich „überall – also auch bei uns – mit Entschiedenheit für die Anliegen der vor Krieg und Gewalt Zuflucht suchenden Menschen ein“.

Den gesamten Wortlaut der "Gemeinsamen Erklärung der weltkirchlichen Hilfswerke" zur Flüchtlingsnot finden Sie hier.

Linktipps:
Die Stellungnahme der weltklirchlichen Hilfswerke
Das missio-Programm auf dem 100. Katholikentag in Leipzig

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