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Katholikentag 2016: missio-Präsident Krämer begrüßt Ende des Eurozentrismus in der Kirche

Bischof Mamza (Nigeria) beim Katholikentag © Christian Schnaubelt / missio

missio-Präsident Prälat Klaus Krämer und Bischof Stephen Dami Mamza aus Nigeria auf dem Katholikentag in Leipzig - Papst Franziskus öffnet die Kirche und steht gleichzeitig für ihre Einheit

29. Mai 2016

Das Ende des bisher europäisch geprägten Blicks auf die Weltkirche als Chance erkennen: Dafür warben Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio in Aachen, und Bischof Stephen Dami Mamza, Oberhirte der nigerianischen Diözese Yola, auf dem Katholikentag in Leipzig. Sie nahmen am Podium "Papst Franziskus - Prophet einer missionarischen Kirche bei den Armen" teil, das missio Aachen und das Bischöfliche Lateinamerikahilfswerk Adveniat veranstalteten.

Papst Franziskus breche nicht allein die europäische Sichtweise auf, sondern sorge als Lateinamerikaner auch im Verhältnis zur afrikanischen und asiatischen Kirche für neue Sichtweisen, so Prälat Krämer. Das sei besonders bei der jüngsten Bischofssynode zur Familienpastoral deutlich geworden. Hier seien die gesellschaftlichen und kulturellen Unterschiede innerhalb der Weltkirche offen angesprochen worden. "Mit Papst Franziskus ist eine neue Kultur des Dialogs eingezogen", meinte Prälat Krämer. "Die Vielfältigkeit der Kirche wird anerkannt, auch wenn wir hier erst am Anfang stehen, und noch keine fertigen Rezepte für die Lösung der Probleme haben", so Krämer. "Wir müssen uns an den Themen abarbeiten, ohne uns gegeseitig das Christ- oder Katholischsein abzusprechen, dazu ermutigt uns der Papst", sagte Krämer weiter. Dieser stehe mit diesem neuen, weltkirchlich geweiteten Stil dafür, dass die Einheit der Kirche gewahrt bleibe.

In anderer Weise kritisierte Bischof Mamza einen eurozentrischen Blick auf die Weltkirche. Wenn in Europa von der Armut in der Weltkirche geredet werde, dann würden die Menschen in Afrika oft auf materielle Armut reduziert. "Die Menschen in Afrika sind nicht arm, es sind in ihrem Inneren reiche, spirituelle Menschen, sie nehmen sich selbst nicht als arme Menschen wahr", meinte Bischof Mamza. So verstehe er auch Papst Franziskus, wenn dieser von einer missionarischen Kirche bei den Armen spreche.

Linktipp:
Das missio-Programm auf dem 100. Katholikentag in Leipzig

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