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Nigerianischer Erzbischof sieht trotz allem in Boko Haram auch etwas Gutes

© Hartmut Schwarzbach / missio

Kampf gegen Terrorgruppe hat Christen und Muslime mehr zusammengeschweißt / Freude über Freiheit der ersten Chibok-Geisel

25. Mai 2016

„Boko Haram ist ein großes Übel. Doch darin steckt auch etwas Gutes. Heute sehen wir, dass zwischen Christen und Muslimen ein ernsthafter Dialog entstanden ist, eine Bewegung, in der wir zusammenarbeiten, um das Übel Boko Haram zu überwinden“, erklärte der Vorsitzende der nigerianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Ignatius Kaigama, in einem Interview mit dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio in Aachen. „Vielleicht werden wir eines Tages sagen: ‚die Boko-Haram-Ära war wirklich ein Desaster, aber sie hat uns geholfen, uns zu reinigen und unsere religiösen Werte und Verantwortungen neu zu entdecken.‘“

Der Erzbischof begrüßte es, eines der über 200 entführten Chibok-Mädchen wieder in Freiheit zu sehen. „Eines der Mädchen frei und mit seiner Familie wiedervereint zu sehen, ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, ein Licht am Ende des Tunnels“, sagte Kaigama. „Wir hoffen, dass die Mädchen noch da sind und dass sie, mit der richtigen Strategie, befreit werden können.“

Vor wenigen Tagen war in Nigeria erstmals eines der vor mehr als zwei Jahren entführten Mädchen aus Chibok wiederaufgetaucht. Die mittlerweile 19-Jährige war in der Nähe des Sambisa-Waldes im Nordosten Nigerias von einer lokalen Bürgerwehr gefunden worden. Sie hatte berichtet, dass sich alle Chibok-Mädchen in dem von Boko Haram als Rückzugsort genutzten Wald aufhielten. Allerdings seien sechs Mädchen in der Geiselhaft gestorben.

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