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Katholikentag 2016: missio-Partnerin Thérèse Mema Mpenzi: Vergewaltigung von Männern wird im Kongo zur Kriegswaffe

© Christian Schnaubelt / missio

Internationales Katholisches Missionswerk missio Aachen spricht von verheerenden Folgen für die Menschen

26. Mai 2016

Im Krieg um Mineralien und andere Rohstoffe im Osten des Kongos für die weltweite Produktion von elektronischen Geräten werden nicht allein Frauen, sondern zunehmend bewusst Männer vergewaltigt. Dies werde noch zu wenig wahrgenommen. Darauf hat die kongolesische Traumatherapeutin Thérèse Mema Mpenzi eindringlich während des Katholikentages in Leipzig hingewiesen. Die Hilfe für diese Männer müsse intensiviert werden. "Sonst sind sie verloren", so Mema. Mit Unterstützung des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen therapiert die Traumaexpertin Opfer der Vergewaltigungen. missio-Präsident Prälat Klaus Krämer sprach von "verheerenden Folgen für die einzelnen Opfer und das Sozialgefüge, in denen sie leben". Deshalb unterstütze missio weiter die Arbeit von Thérèse Mema. "Hier geschieht Seelsorge im ursprünglichsten Sinne, verletzte Seelen werden geheilt", so Krämer. Das Engagement im Kongo werde fortgesetzt.

Der Handel mit Rohstoffen aus dem Osten Kongos wie der seltenen Erde Coltan, die zum Beispiel für den Bau von Smartphones benützt wird, ist lukrativ. Deshalb entbrennen immer wieder Kämpfe um die Herrschaft über diese Mine zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen und auch der Regierung. Die Soldaten und Kämpfer der verschiedenen Konfliktparteien nutzen Vergewaltigung als Kriegswaffe, um die Bevölkerung einzuschüchtern und gefügig für ihre jeweiligen Interessen zu machen.

Linktipps:
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