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missio Aachen steigert 2015 Spendeneinnahmen

© Hartmut Schwarzbach / missio

Katholisches Hilfswerk unterstützt 1.100 Projekte der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien – missio-Präsident Krämer: Neue Perspektiven für rund 250.000 Geflüchtete außerhalb Europas eröffnet

2. August 2016

Das katholische Hilfswerk missio Aachen hat im vergangenen Jahr seine Spendeneinnahmen für die Arbeit der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien um 4,5 Prozent auf 27,38 Millionen Euro gesteigert. Dies teilte missio-Präsident Prälat Klaus Krämer am 2. August bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2015 mit. „Wir spüren, dass den Menschen in Deutschland die unsägliche Not der Geflüchteten und Binnenvertriebenen außerhalb Europas nicht gleichgültig ist, für diese Solidarität sind wir sehr dankbar“, sagte Prälat Krämer. Dadurch konnte missio Aachen 2015 die kirchliche Flüchtlingsarbeit seiner Partner in 20 Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, Afrikas und Asiens mit 2,7 Millionen Euro unterstützen. „Mit dieser Hilfe eröffneten unsere Partner rund einer viertel Million geflüchteten Menschen neue Lebensperspektiven nahe ihrer Heimat, damit sie nicht eine weitere gefährliche Odyssee nach Europa antreten müssen“, so Krämer.

Flüchtlingsfrage stellt Ortskirche im Nahen Osten, Afrika und Asien vor große Belastungen

Insgesamt stiegen die Einnahmen – neben Spenden sind dies zum Beispiel Kollekten und Fördermitgliedsbeiträge - von missio Aachen 2015 gegenüber dem Vorjahr um knapp 787.000 Euro auf 55,38 Millionen Euro. Das katholische Hilfswerk finanzierte davon mit 47 Millionen Euro rund 1.100 Projekte seiner Partner. Diese Mittel flossen vor allem in die Ausbildung, die pastorale Arbeit, Akuthilfen, den Unterhalt und Aufbau der Infrastruktur der Ortskirche im Nahen Osten/Maghreb, Afrika, Asien und Ozeanien. „Wir müssen die Kirche in diesen Ländern stärken, damit sie allen Menschen helfen kann, die unter den Folgen zerfallender Staaten, Korruption, Gewalt und sozialer Ungerechtigkeit leiden“, sagte Prälat Krämer. Vor allem die globale Flüchtlingsfrage werde dort die Ortskirche in den kommenden Jahren „vor enorme Belastungen stellen, mit denen wir sie nicht alleinlassen dürfen“, erklärte Prälat Krämer. Deshalb füllte missio Aachen 2015 erstmals einen Topf für solche zu erwartenden künftigen Projektanfragen mit 3,3 Millionen Euro an Sondermitteln. „Damit können wir unseren Partnern langfristig gerade in der Flüchtlingshilfe zur Seite stehen“, meinte Krämer.

Gestiegen ist 2015 von 1,73 auf 2,68 Millionen Euro auch der Finanzierungsbedarf für Projekte in Europa, mit denen sich missio für die Anliegen der Menschen einsetzt, die vor Krieg und Gewalt Zuflucht suchen.

missio konnte 2015 seine Ausgaben für Werbung und Verwaltung senken

2015 konnte missio Aachen seine Ausgaben für Werbung und Verwaltung im Vergleich zu 2014 um rund 748.000 Euro auf 4,9 Millionen Euro senken. Das sind 9,74 Prozent der Ausgaben von missio. Damit stuft das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) die Werbe- und Verwaltungsausgaben von missio Aachen als „niedrig“ ein.

Für Prälat Krämer ist eine der zukünftigen zentralen Herausforderungen für missio Aachen „das sich verändernde Spenderverhalten im kirchlichen Bereich“. Die Motivation, für ein kirchliches Hilfswerk zu spenden, gründe nicht mehr allein in der „Identifikation der Spender mit der Kirche und ihren Werten“, so Krämer. Vielmehr gewinne die „authentische Darstellung der Wirksamkeit und Notwendigkeit der von missio unterstützten kirchlichen Arbeit seiner Partner in Afrika, Asien und Ozeanien zunehmend an Bedeutung, um neue Spendergruppen anzusprechen“, sagte Krämer. Das werde missio Aachen künftig forcieren.

Linktipp:
Die missio-Jahresberichte

Downloads

Jahresbericht 2015 (PDF, 7.62 MB)
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