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missio Aachen bietet in Luanda Afrikas Kirche Kooperation in Verwaltungsausbildung an

© Karl-Heinz Melters / missio

Zur Zeit tagt die 17. Vollversammlung der katholischen Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar in Luanda (Angola), zu der auch das katholische Hilfswerk missio Aachen eingeladen ist. missio-Präsident Klaus Krämer hat in Luanda eine missio-Kooperation in der Ausbildung von Verwaltungspersonal der katholischen Kirche in Afrika angeboten, die die Abhängigkeit der Kirche von auswärtiger Unterstützung verringern soll.

21. Juli 2016

Das katholische Hilfswerk missio Aachen bietet der Kirche in Afrika eine weitere Kooperation bei der Ausbildung von Finanzadministratoren und der Erschließung eigener Einnahmequellen an. Dies erklärte missio-Präsident Prälat Klaus Krämer in seinem Grußwort an die Teilnehmer der 17. Vollversammlung der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM), das bis kommenden Sonntag im angolanischen Luanda stattfindet. „Die Bischöfe haben auf dieses Angebot sehr positiv reagiert“, sagte Prälat Krämer in Luanda.

„Wir wollen der Kirche helfen, von auswärtiger Unterstützung unabhängiger zu werden, indem sie ihre eigene Verwaltung stärken“, so Krämer weiter. „Eine gut verwaltete Kirche kann in Afrika die Wirksamkeit der eigenen pastoralen und sozialen Arbeit weiter erhöhen, von der alle Menschen in Afrika profitieren“, meinte Krämer. „Ziel ist eine eigenständige, von ausländischer Hilfe immer unabhängiger werdende Kirche in Afrika, die so ihr eigenes christliches Zeugnis leben kann.“ Insgesamt habe missio Aachen die Kirche in Afrika in den vergangenen drei Jahren mit 34 Millionen Euro unterstützt.

Diesen Prozess begleitet missio seit der SECAM-Vollversammlung 2010 in Accra, die sich dem Thema „Selbstständig werden – der Weg der Kirche Afrikas in die Zukunft“ widmete. 2011 startete missio ein Programm zur gemeinsamen Auswertung von Projekten, mit deren Hilfe sich Diözesen oder Pfarreien eigene Einnahmequellen erschließen. Durch die Auswertung sollen diese Projekte und deren Planung stetig verbessert werden. Dazu hatte missio Aachen in Kooperation mit den Päpstlichen Missionswerken 2012 einen Workshop für Teilnehmer der SECAM, der Vereinigung der asiatischen Bischofskonferenzen (FABC) und der Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea in Rom gehalten. 2015 veranstaltete missio Aachen einen Workshop, in dem ein Ausbildungsprogramm für kirchliche Finanzverwalter vorgestellt wurde. Daran nahmen Delegierte der Vereinigung der ostafrikanischen Bischofskonferenzen (AMECEA) und der Bischofskonferenzen im Süden Afrikas (IMBISA) teil. „Diese Ausbildungsprogramme starten demnächst in Zusammenarbeit mit AMECEA“, teilte Prälat Krämer in Luanda noch mit.

Linktipps:
In 2014 tagte eine SECAM-Delegation bei missio in Aachen
Vollversammlung der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (Wikipedia)

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