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missio Aachen gratuliert Kirche in Mongolei zum ersten einheimischen Priester

Der Diakon Joseph Enkhe Baatar nach einer Messe in Ulan Bator. Er wird zum ersten einheimischen Priester geweiht. © Fritz Stark / missio

Die katholische Kirche kam erst 1992 in das Land – Joseph Enkhee Baatar wird am 28. August geweiht

17. August 2016

Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen gratuliert der Kirche in der Mongolei zum ersten einheimischen Priester. Am 28. August wird der 29-jährige Joseph Enkhee Baatar von Bischof Wenceslao Padilla CICM in der Hauptstadt Ulan Bator geweiht. „Wir wünschen dem ersten einheimischen Priester der Mongolei, dass Gott ihm die Freude, die Kraft und die Ausdauer schenken möge, seinen Dienst als Seelsorger und Zeuge des Evangeliums an allen Menschen seiner Heimat in Treue und Zuversicht zu tun“, schrieb missio-Präsident Prälat Klaus Krämer an Bischof Padilla. „Wir hoffen, dass diese Weihe der Kirche in ihrem Land einen weiteren Schub geben kann“, so Prälat Krämer weiter.

Vor 24 Jahren gab es keinen einzigen einheimischen Katholiken

Der frühere sozialistische Staat Mongolei wurde 1992 zu einer parlamentarischen Demokratie, der diplomatische Beziehungen mit dem Vatikan aufnahm. Der Papst entsandte Wenceslao Padilla zusammen mit einem belgischen und einem philippinischen Mitbruder in die Mongolei. Von Null begannen die drei Missionare vom Orden CICM (Congregatio Immaculati Cordis Mariae), der Kongregation vom Unbefleckten Herzen Mariens, den Aufbau der Kirche in einem Land, in dem 70 Jahre lang der Kommunismus geherrscht hatte, in dem es keinerlei kirchliche Strukturen und keinen einzigen einheimischen Katholiken gab.

Die ersten katholischen Gottesdienste fanden in Privatwohnungen in Ulan Bator statt, anfangs mit Angehörigen ausländischer Botschaften. missio Aachen unterstützt von Anfang an die katholische Kirche in der Mongolei.

Zentren für sozial-pastorale Arbeit, Schulen und sechs Pfarreien sind entstanden

Nach 24 Jahren der Missionsarbeit in der Mongolei ist die Zahl der Katholiken von Null auf 1.300 gestiegen. Aus den ursprünglich drei Missionaren sind 66 geworden, die 18 Nationen aus fünf Kontinenten und elf Ordensgemeinschaften entstammen. Die Mission unterhält mittlerweile sechs Pfarreien und fünf Außenstationen, zwei Zentren für Straßenkinder, ein Altenheim, fünf Montessori-Kindergärten, drei Grundschulen, eine technische Schule und ein Zentrum für behinderte Kinder.

Rund 53 Prozent der knapp drei Millionen Einwohner in der Mongolei sind nach der letzten Volkszählung 2010 Buddhisten. 38,6 Prozent bezeichnen sich als nicht religiös, drei Prozent als Muslime, 2,9 Prozent als Angehörige schamanischer Riten, 2,1 Prozent als Christen und 0,4 Prozent als Angehörige anderer Religionen.

Linktipps:
Interview mit Bischof Padilla zur ersten Weihe eines einheimischen Priesters
Unser Glaubenszeuge Bischof Wenceslao Padilla
Länderübersicht Mongolei

Bitte untertützen Sie Bischof Padilla beim Aufbau der Kirche in der Mongolei

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