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„Heiligsprechung von Mutter Teresa würdigt sozial-pastorales Engagement von Ordensfrauen in Afrika, Asien und Ozeanien“

missio-Präsident Prälat Krämer: Papst Franziskus setzt am 4. September wichtiges Zeichen im Jahr der Barmherzigkeit für eine Kirche an den Rändern der Gesellschaft

1. September 2016

Mit der Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September stellt Papst Franziskus nicht nur das Leben und Wirken der weltbekannten Ordensgründerin heraus, er würdigt zugleich den aufopferungsvollen Dienst vieler Ordensfrauen in Indien und weltweit. Darauf hat Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, am Donnerstag hingewiesen. "Papst Franziskus setzt im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit ein Zeichen: Das sozial-pastorale Engagement von Frauenorden, die sich in Barmherzigkeit und Nächstenliebe um benachteiligte Menschen an den Rändern der Gesellschaft kümmern, ist ein Zeichen der Hoffnung und ein sprechendes Zeichen für das Evangelium", so Krämer.

missio bewilligt zwischen 2013 und 2016 rund 4,28 Millionen Euro für sozial-pastoral tätige Frauenorden in Afrika, Asien und Ozeanien

Für das katholische Hilfswerk missio Aachen sei deshalb die Heiligsprechung eine Bestätigung und "Ermutigung" für die eigene Förderpolitik. So habe man in den vergangenen drei Jahren für die Arbeit der Frauenorden in Afrika, Asien und Ozeanien insgesamt rund 10,1 Millionen Euro bewilligt. Davon kommen laut missio rund 4,28 Millionen Euro sozial-pastoral engagierten Frauenorden zugute, die Armen, Kranken, Behinderten, traumatisierten und gefährdeten Menschen, Flüchtlingen, Migranten, Angehörigen ethnischer Minderheiten oder durch Menschenrechtsverletzungen betroffene Menschen helfen. "Das ist eine Arbeit ganz im Sinne des Charismas von Mutter Teresa", so Prälat Krämer.

Aus einer Missionskirche entsteht eine einheimische Kirche: Heiligsprechung würdigt Rolle der Frauenorden im Sinne des II. Vatikanischen Konzils in Afrika, Asien und Ozeanien

Die Heiligsprechung von Mutter Teresa, die von Indien aus weltweite Wirkung entfaltet, lenkt für Prälat Krämer zudem den Blick auf die Bedeutung der caritativen Frauenorden in den sogenannten Entwicklungsländern. Während in der westlichen Welt die Zahl der Ordensschwestern weiterhin rückläufig ist, steigt die Zahl der weiblichen Ordensberufungen in Afrika und Asien stark an. Inzwischen kommt bereits jede dritte der rund 700.000 Ordensfrauen weltweit aus Afrika. „Sie tragen entscheidend mit dazu bei, dass die jungen Kirchen in diesen Ländern aus Missionskirchen zu einheimischen Kirchen geworden sind, wie es das Zweite Vatikanische Konzil gewollt hat", sagte Krämer.

Folge dieser Entwicklung sei eine Vielzahl neuer, von einheimischen Schwestern in Afrika, Asien und Ozeanien gegründeter Kongregationen und Gemeinschaften, die mit einer eigenen diakonischen Spiritualität den christlichen Glauben in diesen Kontinenten inkulturierten. "Auch das würdigt Papst Franziskus mit der Heiligsprechung von Mutter Teresa", sagte Prälat Krämer.

Deshalb fördere missio in Afrika, Asien oder Ozeanien mit Priorität auch die neu gegründeten, einheimischen sozial-pastoral tätigen Frauenorden, die noch nicht über genügend finanzielle eigene Kraft für ihre Arbeit verfügen und auf langjährig gewachsene, weltweite Netze an Spenderinnen und Spendern zurückgreifen können. "Die Heiligsprechung von Mutter Teresa macht uns auch die Wichtigkeit des Prinzips der Subsidiarität aus der katholischen Soziallehre bewusst, dass die weltkirchliche Arbeit katholischer Hilfswerke in Europa und Amerika prägen muss", so Krämer.

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Info

missio-Förderung sozial-pastoral engagierte Frauenorden 2013 bis 2016 in Afrika, Asien und Ozeanien

Zwischen 2013 und 2016 bewilligte missio Aachen für das sozial-pastorale Engagement von Frauenorden in Afrika, Asien und Ozeanien für 122 Projekte rund 4,28 Millionen Euro. Diese teilen sich folgendermaßen auf:

  • für allgemeine sozial-pastorale Aufgaben 1,36 Millionen Euro,
  • für die Arbeit mit gefährdeten Personen 821.000 Euro,
  • für die Betreuung von Flüchtlingen und Migranten 663.000 Euro,
  • für Frauenpastoral und Einsatz für Frauenrechte 614.000 Euro,
  • für Projekte mit Menschen mit Behinderung, kranke und traumatisierte Menschen rund 526.000 Euro,
  • für Friedensarbeit 257.000 Euro,
  • für die Pastoral mit ethnischen Minderheiten 38.000 Euro.

missio-Materialien zur Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September

„Einfach mal Mutter Teresa sein.“ Unter diesem Leitgedanken hat missio Aachen eine mobile Ausstellung, geistliche Impulse und Aktionsmaterial zur Vorbereitung und Gestaltung der Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September für Interessierte, Kirchengemeinden, Schulen, Bildungseinrichtungen und andere Institutionen in Deutschland vorgestellt. Die Kampagne kann unter www.missio-hilft.de/teresa heruntergeladen werden.

Neues missio-Buch über Mutter Teresa erschienen

„Mutter Teresa. Liebesbrief an die Welt“ heißt das neue missio-Buch zur Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September mit einem Vorwort von missio-Präsident Prälat Klaus Krämer. Auf 128 Seiten versammelt es Fotografien, Hintergründe, eine Biographie und Reportagen von missio-Journalisten, die in den vergangenen 45 Jahren Mutter Teresa und ihre Schwestern begleitet haben. Das Buch kostet 25 Euro (Artikel Nr. 0311564) und kann über den missio-Shop unter www.missio-onlineshop.de bestellt werden.

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