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missio-Solidaritätsaktion mit IS-Entführungsopfer Pater Jacques Mourad

missio-Präsident Prälat Krämer übergibt Fr. Jacques Mourad die Solidaritätskarten. © Bernd Weishaupt / missio

605 persönliche Postkarten - missio Aachen-Präsident Klaus Krämer ruft bei Kartenübergabe vor dem Tag der Menschenrechte zu Freundschaft zwischen Christen und Muslimen auf – Jacques Mourad warnt davor, Islam unter Generalverdacht zu stellen – Patricia Kelly unterstützt Aktion

9. Dezember 2016

Religionsfreiheit weltweit durch den interreligiösen Dialog, Friedensarbeit und Freundschaft vor allem zwischen Christen und Muslimen zu stärken: Dazu rufen zum Tag der Menschenrechte das katholische Hilfswerk missio Aachen und der syrisch-katholische Priester Jacques Mourad auf, der 2015 fünf Monate von Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“ entführt worden war. Diese schreckliche Erfahrung hat ihn nicht gebrochen, der Angehörige der Dialog-Gemeinschaft Mar Musa ist heute im Irak wieder für die Versöhnung zwischen Christen und Muslimen aktiv.

„Polarisierung in Fragen der Religion entgegentreten“

Am Freitag, 9. Dezember, überreichte missio-Präsident Prälat Klaus Krämer in Berlin 605 Solidaritätskarten von missio-Unterstützern mit einer jeweils individuellen, persönlichen Botschaft der Ermutigung an Jacques Mourad. „Diese Menschen stärken ihnen den Rücken für ihre Mission, sich gegen Hass und Intoleranz zwischen Christen und Muslimen im Nahen und Mittleren Osten einzusetzen“, sagte Prälat Krämer. „Ihre Botschaft der Liebe zwischen den Angehörigen aller Religionen ist auch für uns in Deutschland sehr wichtig, um einer Polarisierung der Gesellschaft in Fragen der Religion entgegen zu treten“, so Prälat Krämer weiter. „Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit ist unteilbar“, bekräftigte Krämer zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

Mourad: Islam nicht unter Generalverdacht stellen

Jacques Mourad rief bei der Übergabe der Karten in Berlin die Menschen weltweit auf, den Islam nicht unter Generalverdacht zu stellen. „Es sind doch nicht alle Muslime Terroristen oder ideologisierte Fanatiker, wir dürfen das nicht durcheinanderbringen, sondern müssen miteinander im Gespräch bleiben, nur so können wir Kriege und Gewalt verhindern“, sagte Jacques Mourad. „Ich bedanke mich für die Aktion von missio, die Botschaften dieser 600 Karten berühren mich sehr. Das Gebet der missio-Unterstützer hat zu meiner Befreiung beigetragen, davon bin ich überzeugt“, so Mourad weiter. „Bleibt weiter alle in der Liebe Christi zu allen Menschen“, bat der syrische Priester alle Gläubigen.

Patricia Kelly unterstützt Aktion

Die Solidaritätsaktion für Jacques Mourad lief vom 15. Mai bis 1. Dezember. Die bekannte Sängerin Patricia Kelly widmete am 9. November während eines Konzertes in Wiesbaden Jacques Mourad eigens ein Lied und schrieb ihm ebenfalls eine Solidaritätskarte.

Linktipp:
Unsere Aktion für Jacques Mourad

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