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„Kurzfristige Nothilfe allein dämmt Hungerkatastrophe nicht ein“

Hungersnot im Flüchtlingslager Mai Aini © Hartmut Schwarzbach / missio

missio Aachen-Präsident Krämer: Menschengemachte Ursachen besser bekämpfen – Hilfswerk stellte 2,286 Millionen Euro seit 2014 zur Verfügung

21. März 2017

Die internationale Gemeinschaft darf sich zur Eindämmung der gegenwärtigen Hungerkatastrophe im Norden Nigerias, im Sudan, Südsudan und Äthiopien nicht allein auf kurzfristige Nothilfe beschränken. Vielmehr muss sie vor Ort die zivilgesellschaftlichen Kräfte stärken, die die „menschengemachten Ursachen“ und ihre Folgen langfristig beseitigen wollen. Dies forderte am heutigen Dienstag Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen. Das Hilfswerk unterstützt die Kirche in diesen vier Ländern seit 2014 mit rund 2,286 Millionen Euro für Akuthilfe, Friedens- und Versöhnungsarbeit sowie die Begleitung traumatisierter Menschen.

„Vor allem dort, wo Staaten politisch scheitern, schlecht regiert wird, wo Korruption herrscht, Krieg und Bürgerkrieg alles zerstört, wird Hunger zum flächendeckend lebensgefährlichen Problem“, sagte Prälat Krämer. Im Norden Nigerias erreiche der Staat beispielsweise bei der Befriedung des Konfliktes mit der islamistischen Terrororganisation „Boko Haram“ kaum nachhaltige Fortschritte. Wo die Terroristen vertrieben seien, gebe es keinen Wiederaufbau und kaum Versöhnungsarbeit. Folge: Die Sicherheitslage bleibe prekär, die Menschen kehrten nicht in ihre Dörfer zurück und könnten nicht mehr selbst für ihre Ernährung sorgen.

Im Südsudan sei es Bürgerkriegsparteien und der Regierung gleichgültig, ob ihre Bevölkerung verhungere oder nicht, ohne dass die Staatengemeinschaft eingreife. In Äthiopien bedrohe die Dürre als Folge des Klimawandels die Versorgung. „In diesen Ländern erreicht oft die Kirche vor Ort die Menschen und hilft ihnen, wo der Staat und die Internationale Gemeinschaft sich längst zurückgezogen haben“, sagte Krämer. „Wenn die Helferinnen und Helfer aus aller Welt wieder zu Hause sind, ist die von missio unterstützte Ortskirche in diesen prekären Regionen immer noch da, um zu helfen“, so Krämer.

Bitte helfen Sie den Menschen in Äthiopien, in Nigeria und im Südsudan mit Ihrer Spende!

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