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Kirche in Nigeria befürchtet Terrorattacken zu Ostern

Bischof Stephen Dami Mamza, Yola (Nigeria) © Bettina Tiburzy / missio

Kritik an der defensiven Haltung des nigerianischen Militärs – Spannung vor Ostern auch in Pakistan und Indien

13. April 2017

Die katholische Kirche in Nigeria befürchtet besonders im Norden des Landes Anschläge der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram. Dies sagte am heutigen Donnerstag Bischof Stephen Dami Mamza aus der Diözese Yola gegenüber dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio in Aachen. „Der Sambisa-Wald wird entgegen anderslautender Berichte der Regierung immer noch von tausenden Boko Haram-Kämpfern gehalten, von dort aus werden die angrenzenden Dörfer beinahe jede Woche attackiert“, so Bischof Mamza gegenüber missio Aachen.

Deshalb seien gerade zu Ostern die Kirchen und die Osterfeierlichkeiten in den ländlichen Gegenden rund um den Sambisa-Wald gefährdet. „Auf dem Land tut der Staat viel zu wenig für die Sicherheit und es fehlt an Militär“, berichtet Bischof Mamza. „Das Militär reagiert nur auf Attacken, es unternimmt nichts, um die Attacken zu verhindern und Boko Haram aktiv zu bekämpfen“, kritisierte missio-Partner Mamza. „Wir müssen uns auch jetzt an Ostern der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen“, sagte er.

Stimmung im indischen Bundesstaat Odisha angespannt

Auch aus Pakistan und Indien berichten missio-Partner, dass Angriffe gegen Christen und Kirchen zu Ostern nicht auszuschließen sind. In Indien sind vor allem Christen im Bundesstaat Odisha gefährdet. 2008 erschütterten Gewalttaten gegen Christen die Region Kandhamal. Damals wurden über 100 Christen getötet, mehr als 300 Kirchen zerstört, über 50.000 Menschen mussten fliehen. „Die Stimmung in Kandhamal ist vor großen Kirchenfesten unter Christen seit dieser Zeit Jahr für Jahr sehr angespannt. Die Furcht vor gewalttätigen Hindu-Nationalisten ist groß“, so missio-Pressesprecher Johannes Seibel, der im vergangenen November Kandhamal besucht hatte.

missio unterstützt Nigerias Kirche bei Betreuung von Terrorflüchtlingen

Die Diözese Yola im Norden Nigerias unterstützt zurzeit rund 30.000 Binnenflüchtlinge, die aufgrund des Boko Haram-Terrors nicht in ihre Heimatdörfer zurückkönnen. Dabei hilft die Diözese Yola Christen, Muslimen und Angehörigen anderer Gruppen gleichermaßen. missio Aachen unterstützt dieses Projekt mit Spendengeldern .

Linktipps:
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