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DR Kongo: „Trauriger erster Platz bei Binnenflüchtlingen“

Erzbischof Francois-Xavier Maroy Rusengo © Bettina Flitner / missio

Experten-Debatte in Brüssel zum Thema Flucht

31. Mai 2017

Kein anderes Land der Welt leidet aktuell so stark unter den Folgen von Binnenflucht wie die Demokratische Republik Kongo. Darauf hat der kongolesische Erzbischof François-Xavier Maroy Rusengo auf einer Experten-Debatte in Brüssel zum Thema Flucht hingewiesen. „Wenn wir uns die Zahl der neuen Binnenflüchtlinge ansehen, dann nimmt die DR Kongo hier einen traurigen ersten Platz ein – wie die Statistiken für das Jahr 2016 des Internal Displacement Monitoring Center (IDMC) des Norwegischen Flüchtlingsrats belegen“, so der Erzbischof.

Als eine der Ursachen für Gewalt, Vertreibung und Flucht benannte er den internationalen Handel mit wertvollen Mineralien. „Rebellen machen Geschäfte mit Gold und Coltan, jenen Konfliktmineralien, die für die Produktion von vielen elektronischen Geräten wie unseren Handys benötigt werden“, erklärte François-Xavier Maroy Rusengo.

Unterstützt wird Erzbischof Maroy bei seinem Engagement für Frieden und der Hilfe für die Vertriebenen von dem Katholischen Hilfswerk missio. So berichtete Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von missio in Aachen, über die Unterstützung von Projekten in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo, im Irak und Nigeria. „Alleine im Jahr 2015 leistete missio Hilfe für 250.000 Flüchtlinge mit Spenden in Höhe von 2,7 Millionen Euro“, sagte Gregor von Fürstenberg.

Im Rahmen der Veranstaltung in Brüssel präsentierte missio ebenfalls den missio-Truck „Menschen auf der Flucht“. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Besucherinnen und Besucher durch die multimediale Ausstellung des Infomobils für die Krisensituationen von Flucht und Vertreibung sensibilisiert.

Die Veranstaltung in Brüssel wurde organisiert von der Katholischen Kirche in der Europäischen Union (COMECE), dem Kolping-Netzwerk für Geflüchtete, der Bertelsmann Stiftung und missio. Zu den Rednern gehörte unter anderem der Europaabgeordnete Michael Gahler (EVP).

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