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Weltflüchtlingstag am 20. Juni

© Christian Schnaubelt / www.kommwirt.de (via BDKJ-Blog)

Minister Müller stellt missio-Truck „Menschen auf der Flucht“ vor

16. Juni 2017

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni wird Bundesminister Gerd Müller den neuen missio-Truck "Menschen auf der Flucht" präsentieren. „Ich freue mich, dass dieses Infomobil von Berlin aus durch Deutschland tourt und zehntausende Menschen rund um das Thema Flucht informieren und sensibilisieren wird“, erklärte Gerd Müller im Vorfeld. „Im missio-Truck kann jeder hautnah nachempfinden, warum Menschen um ihr Leben fürchten und fliehen müssen und welche Einzelschicksale hinter abstrakten Flüchtlingszahlen stecken. Hier wird greifbar, was es bedeutet, alles aufzugeben und die Heimat zu verlassen.“

Der neue missio-Truck ist auch mit Mitteln aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert worden. „Dafür sind wir Bundesminister Gerd Müller sehr dankbar“, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen. „Der Fluchttruck macht uns auch bewusst, wie unsere Konsumgewohnheiten mit dafür verantwortlich sind, dass Menschen aus Afrika fliehen müssen“, fügte Prälat Krämer an. Gleichzeitig wolle missio zeigen, dass die Kirche in Afrika an der Seite der Flüchtlinge auf diesem Kontinent stehe und alles versuche, dass die Menschen nicht ihre Heimat verlassen müssten. „Das ist wichtige Aufklärungsarbeit, um auch die Debatte in Deutschland um Flüchtlinge und Fluchtursachen zu versachlichen“, so Prälat Krämer im Vorfeld des Weltflüchtlingstags.

Der 18 Tonnen schwere missio-Truck mit multimedialer Ausstellung soll pro Jahr etwa 13.000 Besucher über die Fluchtthematik informieren. In der mobilen Ausstellung werden mehrere Computerfiguren vorgestellt, die verschiedene typische Flüchtlingsschicksale symbolisieren – sogenannte Avatare. Besucherinnen und Besucher des missio-Trucks können dann in die Rolle dieser Figuren bei einem Computerspiel schlüpfen und müssen blitzschnell entscheiden, wie sie sich selbst als Geflüchtete verhalten würden.

Darüber hinaus werden in und am missio-Truck die wichtigsten Fluchtursachen erläutert. So leidet die Bevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo unter einem brutalen Krieg um wertvolle Mineralien, mit denen sich Rebellen finanzieren. Solche Mineralien befinden sich in Smartphones und anderen elektronischen Geräten. Da schätzungsweise 100 Millionen ungenutzter Altgeräte alleine in Deutschland in Schubladen verstauben, können diese Handys zum Recyceln in dem Truck ganzjährig abgegeben werden.

Zum Gesamtkonzept des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Infomobils gehören pädagogische Angebote wie Workshops für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema Flucht und globalem Lernen. Der Flucht-Truck kann bei missio für Termine in Schulen und für Veranstaltungen gebucht werden.

Linktipp:
missio-Truck "Menschen auf der Flucht"

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