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missio-Truck auf Deutschland-Tour

Monsignore Wolfgang Huber, Bundesminister Gerd Müller, Prälat Klaus Krämer (v.l.n.r.) © Christian Schnaubelt / missio Aachen

Start in Berlin: Bundesminister Müller und missio präsentieren Info-Mobil

20. Juni 2017

„Ich hatte das Gefühl, dass die Schüsse immer näher kommen“, sagt die 19-jährige Sarah. In aller Eile packt sie den Pass, ein wenig Essen und Kleidung. Die Schülerin hat den Eindruck, sie wäre mitten im Bürgerkrieg im Kongo. Sie erlebt mit 100 Schülern der Berliner Edith-Stein-Schule eine Führung im neuen Fluchttruck des Internationalen Katholischen Hilfswerks missio.

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni hat Bundesminister Gerd Müller den neuen missio-Truck "Menschen auf der Flucht" vorgestellt, der von Berlin zu einer Deutschland-Tournee startet und in Städten wie Aachen, München, Freiburg und Dresden zu sehen sein wird. „Ich freue mich, dass dieses Infomobil von Berlin aus durch Deutschland tourt und zehntausende Menschen rund um das Thema Flucht informieren und sensibilisieren wird“, erklärte Minister Gerd Müller. „Im missio-Truck kann jeder hautnah nachempfinden, warum Menschen um ihr Leben fürchten und fliehen müssen und welche Einzelschicksale hinter abstrakten Flüchtlingszahlen stecken.“

missio engagiert sich in der Flüchtlingsarbeit in zwei Bereichen: „Zum einen informieren wir in Deutschland mit dem neuen Fluchtruck über die Notsituationen der fliehenden Menschen. Zum anderen unterstützt missio kirchliche Partner vor Ort bei Hilfsmaßnahmen, wie im Kongo“, erklärten Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio in Aachen, und Monsignore Wolfgang Huber, Präsident von missio München. „Herzlichen Dank an den Minister, dass durch ihre Unterstützung der Fluchttruck in ganz Deutschland unterwegs sein kann“, sagte Monsignore Huber.

Prälat Klaus Krämer wies auf die Zusammenhänge zwischen Fluchtursachen und der Lebenswirklichkeit im Westen hin. „Für viele Menschen im Kongo steht die Flucht im direkten Zusammenhang mit dem illegalen Handel wertvoller Mineralien, die unter anderem für die Herstellung unserer Smartphones benötigt werden.“ Am missio-Truck können alte Handys zum Recyceln abgegeben werden.

Der 18 Tonnen schwere missio-Fluchttruck mit multimedialer Ausstellung soll pro Jahr etwa 13.000 Besucher über die Fluchtthematik informieren. In der mobilen Ausstellung werden mehrere Computerfiguren vorgestellt, die verschiedene typische Flüchtlingsschicksale symbolisieren – sogenannte Avatare. Besucherinnen und Besucher des missio-Fluchttrucks können dann in die Rolle dieser Figuren bei einem Computerspiel schlüpfen und müssen blitzschnell entscheiden, wie sie sich selbst als Geflüchtete verhalten würden.

Zum Gesamtkonzept des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Infomobils gehören pädagogische Angebote wie Workshops für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema Flucht und globalem Lernen. Der Flucht-Truck kann bei missio für Termine in Schulen und für Veranstaltungen gebucht werden.

Linktipp:
missio-Truck "Menschen auf der Flucht"

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