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Bundesregierung muss Indien an Achtung der Religionsfreiheit erinnern

70. Jahrestag der Gründung der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt

15. August 2017

Zum 70. Jahrestag der Gründung Indiens fordert das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen die Bundesregierung auf, sich stärker für die Achtung der Religionsfreiheit in der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt einzusetzen. "Die gegenwärtige indische Regierung schaut weg, wenn Hindu-Nationalisten Christen oder Muslime diskriminieren oder gar Gewalt gegen ethnische und religiöse Minderheiten schüren, das widerspricht eklatant der Gründungsidee des Landes", so Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen.

"Unsere Partner berichten von ernstzunehmenden hindu-nationalistischen Bemühungen, den säkularen Charakter der indischen Verfassung zu beseitigen und den Hinduismus zu einer Art Staatsreligion zu erheben, diese Entwicklung darf die Bundesregierung nicht ignorieren", so Prälat Krämer weiter. Deutschland strebe gegenwärtig eine stärkere politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Indien an. "Deshalb sollte die Bundesregierung daran interessiert sein, dass Indien eine stabile Demokratie bleibt und nicht durch die politische Instrumentalisierung der Religionsfrage weiter erschüttert wird", so Prälat Krämer.

"Wir setzen uns zur Zeit mit der Petition #freeourhusbands für die Freilassung von sieben unschuldig zu lebenslänglicher Haft verurteilten Christen im Bundesstaat Odisha ein,“ bittet Prälat Krämer um Unterstützung der Petition. Die sieben verurteilten Christen sind von Hindu-Nationalisten mit gefälschten Anschuldigungen vor Gericht gebracht worden. „Für sie ist die mangelnde internationale politische Unterstützung sehr bedrückend“, so Krämer weiter. missio-Partner betreuen die Familien der Inhaftierten. Dieser Fall steht stellvertretend dafür, warum mehr politischer und diplomatischer Druck auf Indien in der Frage der Religionsfreiheit notwendig ist.

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