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Gewalt nicht mit Gott rechtfertigen

Erzbischof Ignatius Kaigama (links) und der Emir von Wase, Alhaji Haruna Abdullahi, beim Gespräch im Haus am Dom (Frankfurt). © missio

Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen lassen sich nicht religiös begründen, sagte missio-Präsident Klaus Krämer am Dienstag in Frankfurt zum Auftakt der missio-Kampagne „Selig, die Frieden stiften!“ Kein Mensch, der gewalttätig sei, könne sich auf den Glauben an Gott berufen, so Krämer.

30. September 2009

Der missio-Präsident kündigte an, in den kommenden Wochen in 300 Veranstaltungen das Engagement der Kirche in Afrika für Frieden und Versöhnung vorzustellen. Beispielhaft nannte Krämer die gemeinsamen Friedensinitiativen des Emir von Wase, Alhaji Haruna Abdullahi, und des Erzbischofs von Jos in Nigeria, Ignatius Kaigama. missio hat die beiden Religionsführer nach Deutschland eingeladen, „damit sie von ihrem gemeinsamen Aktionen gegen die Gewalt zwischen Muslimen und Christen berichten,“ so Krämer.

Erzbischof Kaigama kritisierte, dass an vielen Orten der Welt zumeist wirtschaftliche oder soziale Gründe Krisen auslösten, aber den Religionen die Schuld zugewiesen werde. „Häufig wird die Religion missbraucht, um politische oder persönliche Interessen durchzusetzen. Wenn die Christen ihren Auftrag ernst nehmen, werden sie sich den politischen und sozialen Herausforderungen stellen“, so Kaigama. Emir Abdullahi sagte: „Der Islam ist eine friedliche Religion, kein Muslim darf die Hand gegen einen anderen Menschen erheben und ihm Gewalt antun.“ Es sei die Aufgabe der Menschen, aus ihrem Glauben heraus für den Fortschritt in der Gesellschaft einzutreten. Die Religionsführer sollten ihre Gläubigen auffordern, Vorurteile abzubauen und über Barrieren hinweg miteinander das Gespräch zu suchen. Der Emir und der Erzbischof kündigten an, gemeinsame Ausbildungsprojekte für christliche und muslimische Jugendliche zu starten. „Die jungen Menschen brauchen eine Ausbildung, ein Einkommen und eine Perspektive. Nur mit guter Bildung können Menschen Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen finden.“

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