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Deutschland – Papua-Neuguinea: Hexenverfolgung von 1484 bis 2017

Sr. Lorena Jenal

Einladung zum Expertengespräch

10. November 2017

Am Samstag, 25. November 2017, laden das iInternationale Katholische Hilfswerk missio und das Ravensburger Museum Humpis-Quartier zu einer Diskussion zum Thema „Hexenverfolgung von 1484 bis 2017“ ein. Ab 15.00 Uhr erzählt die missio-Projektpartnerin Schwester Lorena Jenal im Weingartner Benediktinerkloster von ihrem täglichen Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen in Papua-Neuguinea. In dem Land werden Frauen gefoltert und getötet, weil man sie als Hexen bezeichnet. Schwester Lorena betreibt ein Hilfsprojekt für die Frauen, ist als Seelsorgerin und als Krankenschwester im Einsatz. Dies kann sie nur mithilfe des katholischen Hilfswerkes missio und seiner Spender leisten.

Als historisch passender Ort für die Veranstaltung mit der missio-Projektpartnerin bietet sich das ehemalige Benediktinerkloster in Weingarten an. Ende des 15. Jahrhunderts bildete die Region um den Bodensee mit Städten wie Ravensburg eines der Zentren der Hexenverfolgung in Europa. Der damalige Abt im Kloster Weingarten sprach sich gegen den Hexenwahn aus. Die historische Brücke zur aktuellen Thematik wird Prof. Dr. Andreas Schmauder schlagen, Kurator der Ravensburger Sonderausstellung „Hexenwahn 1484: Frauen auf dem Scheiterhaufen.“

Schwester Lorena, ursprünglich aus Baldegg in der Schweiz, lebt seit 35 Jahren in Papua-Neuguinea und unterstützt die notleidenden Frauen. „Die Gewalt gegen die angeblichen Hexen hat in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen“, erklärt sie. „Es ist wichtig, dass die Menschen in Deutschland davon erfahren und die Fälle öffentlich gemacht werden.“

Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten bei Frau Cathrin Hauk ( Kontakt ).

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