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missio-Kampagne 2009 gestartet

Alhaji Haruna Abdullahi (Emir von Wase) überreicht Bischof Franz-Josef Bode (Osnabrück) ein Geschenk. © missio / F. Stark

Beispiele kirchlicher Friedensarbeit in Nigeria unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften!“

1. Oktober 2009

Kirchliche Friedensarbeit in Afrika steht im Mittelpunkt der diesjährigen missio-Kampagne zum Monat der Weltmission. Unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften!“ will das Werk insbesondere das kirchliche Engagement für Frieden und Versöhnung in Nigeria vorstellen. In einer Pressekonferenz zum Auftakt der Kampagne in Osnabrück sagte missio-Präsident Prälat Klaus Krämer am Donnerstag, die Kampagne thematisiere damit eine wesentliche Herausforderung in vielen Ländern Afrikas. Ziel sei es, im Oktober in bundesweit mehr als 300 Veranstaltungen und Gottesdiensten Vertreter der Kirche Nigerias zu Wort kommen zu lassen. Als beispielhaft bezeichnete Krämer die gemeinsame Friedensinitiative des katholischen Erzbischofs von Jos (Nigeria), Ignatius Kaigama, und des islamischen Emirs von Wase, Alhaji Haruna Abdullahi. missio hat die beiden Religionsführer nach Deutschland eingeladen, „damit sie von ihren gemeinsamen Aktionen gegen die Gewalt zwischen Muslimen und Christen berichten,“ so Krämer.

Erzbischof Kaigama kritisierte, dass wirtschaftliche und soziale Gründe Krisen auslösten, aber den Religionen die Schuld zugewiesen werde. „Die Religion wird missbraucht, um politische oder persönliche Interessen durchzusetzen. Wer egoistische Interessen durchsetzen will, sät Hass zwischen Christen und Muslimen. Deshalb kommt es wiederholt zu Ausschreitungen.“

Emir Alhaji Abdullahi berichtete von gemeinsamen Aufrufen mit dem Erzbischof gegen Gewalt. „Wir versuchen, die Krisen frühzeitig zu erkennen. Wenn der katholische und der islamische Führer gemeinsam vor die Menschen treten, beruhigt das die Situation.“ Nun gebe es in vielen Regionen Komitees, in denen Vertreter der Religionen, der Volksgruppen und der Politik Konflikte vor Ort lösen. Es sei seine gemeinsame Vision mit Erzbischof Kaigama, dass die Menschen aus ihrem Glauben heraus für den Fortschritt in der Gesellschaft einträten. „Wir Religionsführer wollen die Gläubigen auffordern, Vorurteile abzubauen und über Barrieren hinweg miteinander das Gespräch zu suchen“, sagte Abdullahi, der zugleich hohe Funktionen in islamischen Organisationen hat.

missio-Präsident Krämer sagte, der Monat der Weltmission werde am 25. Oktober mit einer Kollekte in allen katholischen Gottesdiensten beendet, die den ärmsten Diözesen der Welt zur Verfügung gestellt werde. Mit dem gesamten Spendenaufkommen und Einnahmen von 73 Millionen Euro jährlich finanziere missio derzeit 2.500 Projekte in Afrika, Asien und Ozeanien.

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