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Nigerianische Bischöfe besuchen Osnabrücker Moschee

Besuch der missio-Gäste in der Moschee der Türkisch-Islamischen Gemeinde von Osnabrück. © missio / F. Stark

Am bundesweiten Tag der offenen Moschee hat eine Delegation von katholischen Bischöfen aus Nigeria eine DITIP-Moschee in Osnabrück besucht. In Begleitung des muslimischen Emirs von Wase (Nigeria), Alhaji Haruna Abdullahi, wurden die Gäste vom Imam der Moschee, Kuddussi Uysal, begrüßt. Zur Delegation gehörten missio-Präsident Klaus Krämer und Domkapitular Hermann Rickers vom Bistum Osnabrück.

3. Oktober 2009

„Es ist die Aufgabe von Christen und Muslimen, aufeinander zuzugehen und Vorurteile abzubauen“, sagte Emir Abdullahi, der an den Veranstaltungen zur Eröffnung der missio-Kampagne „Selig, die Frieden stiften“ in Osnabrück teilnimmt. In Nigeria habe es in den zurückliegenden Jahren zwischen Christen und Muslimen zahlreiche Konflikte gegeben, die viele Hundert Menschen das Leben gekostet hätten, sagte der Emir. Es sei eine wichtige Aufgabe der verschiedenen Gemeinschaften, sich gegenseitig einzuladen, um sich besser kennen und verstehen zu lernen.

Der Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama, sagte, er wünsche sich Tage der offenen Moschee in seiner Region. Er würde sich auch freuen, eines Tages eine Gruppe muslimischer Vertreter in seiner Kathedrale begrüßen zu können. 2008 waren in Jos mehr als 700 Menschen gestorben und Tausende verloren ihr Zuhause.

Die beiden religiösen Führer sind in ganz Nigeria für ihr beherztes Eintreten für das friedliches Zusammenleben der Volks- und Religionsgruppen bekannt.

Der Emir von Wase (63) ist der Vorsitzende eines Dachverbandes muslimischer Organisationen, Jama’atu Nasril Islam (JNI), für den Bundesstaat Plateau und stellvertretender Vorsitzender auf Bundesebene. Erzbischof Ignatius Kaigama (51) ist der Vorsitzende der Christian Association of Nigeria (CAN), einem Dachverband christlicher Kirchen für den Bundesstaat Plateau und stellverterdender Vorsitzender der Nigerianischen Bischofskonferenz. Beide religiöse Führer teilen sich den Vorsitz eines vom Bundesstaates Plateau einberufenen „Interreligiösen Komitees für Frieden“.

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