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Dialog schafft Versöhnung - Nigeria ist Beispielland der missio-Kampagne 2009

v.l.n.r.: missio-Präsident Prälat Krämer, Erzbischof Zollitsch, Erzbischof Ndagoso, Domkapitular Sauer

Am diesjährigen Missionssonntag, dem 25. Oktober 2009, werden die Gläubigen zur missio-Kollekte aufgerufen. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Versöhnungsarbeit, die missio in Nigeria leistet.

13. Oktober 2009

„Ohne missio wäre ich kein Priester geworden und kein Erzbischof. Ohne missio wäre ich heute nicht hier“, erzählt Erzbischof Matthew Man-oso Ndagoso aus Kaduna in Nigeria. Ndagoso ist derzeit zu Gast im Erzbistum Freiburg. Er berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen mit der Arbeit des Hilfswerks. missio setzt sich in Afrika für die Ausbildung von Ordensleuten, Weltpriestern und Katechisten ein und unterstützt die Menschen dort bei ihrer Arbeit. missio-Präsident Prälat Klaus Krämer betont: „Die Ausbildung von kirchlichem Personal trägt zur Entwicklung des Landes bei und ist damit konkrete Friedensarbeit.“ Davon durfte sich Erzbischof Robert Zollitsch Ende August auf seiner Nigeria-Reise überzeugen: „Ich habe erleben dürfen, wohin unser Geld geht, wie es Frucht bringt und anregt zur Selbsthilfe!“ Tief beeindruckt zeigt er sich von der Offenheit, Gastfreundschaft und Glaubenskraft der Nigerianer.

Mission sei auch heute noch ein fundamentaler Auftrag der Kirche, so Zollitsch. „Weil Gottes Liebe alle Menschen umfasst, ist auch der Missionsauftrag der Kirche an alle Menschen gerichtet“, so der Erzbischof. Mission sei dabei nicht als gewaltsames Überstülpen zu verstehen, ergänzt Ndagoso: "Die Botschaft des Evangeliums muss den Menschen im Dialog mitgeteilt werden!"

Dialog ist für den nigerianischen Erzbischof das entscheidende Stichwort. In seinem reichen Land gibt es viele arme Menschen. Armut, Korruption und das Machtstreben einzelner Politiker führen zu Auseinandersetzungen, die oftmals religiös begründet werden. „Die Religion ist ein beliebtes Werkzeug zur Durchsetzung anderer Interessen." Mit der Hilfe von missio möchte sich Ndagoso auch in Zukunft dafür einsetzen, diesen Konflikten zu begegnen. „Wir wollen eine Atmosphäre der Versöhnung und des Dialogs schaffen, in der Diskussionen zwischen Christen und Muslimen stattfinden können.“

Der Leiter der Abteilung Weltkirche im Erzbistum Freiburg, Domkapitular Wolfgang Sauer, bringt auch die umgekehrte Wirkrichtung von Mission zum Ausdruck. „Viele junge Menschen aus dem Bistum werden inspiriert durch weltkirchliche Erfahrungen bei Missionseinsätzen im Ausland. Sie kommen begeistert nach Hause zurück und leisten ihren Beitrag zum Aufbau der Kirche in Deutschland.“ So sei es besonders wichtig, den Menschen im Bistum aus Anlass des Weltmissionssonntags nahezubringen, welche Vielfalt und welchen Reichtum die Weltkirche biete.


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Die nachfolgenden Interviews führte Dieter Waldraff, Erzbistum Freiburg.

Downloads

Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zum Monat der Weltmission 2009 (MP3, 1.41 MB)
Icon: MP3
missio-Präsident Prälat Klaus Krämer zum Leitwort "Selig, die Frieden stiften!" (MP3, 1.67 MB)
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Domkapitular Wolfgang Sauer, Leiter der Abteilung Weltkirche im Erzbistum Freiburg, über das weltkirchliches Engagement (MP3, 1.72 MB)
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