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missio-Präsident Prälat Klaus Krämer im Vorstand von "Justitia et Pax"

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer

Kommission begrüßt Erhalt des Entwicklungsministeriums

27. Oktober 2009

Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann (46) ist am 23. Oktober in Berlin in seinem Amt als Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax ("Gerechtigkeit und Frieden") bestätigt worden. Bischof Ackermann hat das Amt seit März 2008 inne. Als Stellvertretende Vorsitzende wurden Prof. Dr. Barbara Krause, Katholische Hochschule Aachen, und Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, wiedergewählt. Weiter gehören Prof. Dr. Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer von Misereor, und Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von missio Aachen, dem Vorstand an. Die Deutsche Kommission Justitia et Pax ist eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Ihre Aufgabe ist die Förderung von Entwicklung, Menschenrechten und Frieden.

"Justitia et Pax" begrüßte auf der Kommissionssitzung, dass das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als eigenständiges Ressort erhalten bleibt. Das eröffne die Chance, dass auch weiterhin Entwicklungsziele von einem fachlich kompetenten, federführenden Ressort in der Außen-, Wirtschafts- und Handelspolitik umgesetzt würden. Auch die bewährte Zusammenarbeit des Ministeriums mit kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Partnern könne so fortgesetzt werden. Das sei, so betonte die Kommission, auch notwendig, damit die ärmsten Entwicklungsländer, die die großen Verlierer der globalen Krisen seien, im Zentrum der Entwicklungspolitik blieben und die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinanderklaffe.

Die Kommission diskutierte auch mit Politikern unter dem Thema "Die Herausforderung internationaler Verantwortung für die deutsche Politik" die Bedeutung der Enzyklika "Caritas in Veritate" für die Politik. Dabei unterstrich Bischof Ackermann die Notwendigkeit, dass die stärkeren Akteure am globalen Markt Vorleistungen erbringen müssten, etwa im Blick auf die Einführung einer Steuer gegen Armut: "Wir müssen über den eigenen Schatten springen, sonst kommen wir nicht voran", sagte der Bischof. Wichtig sei, so mache es die Enzyklika deutlich, dass die Politik sich am Gemeinwohl und nicht an den Interessen einzelner orientiere. Die an der Diskussion teilnehmenden Bundestags- und Europaabgeordneten forderten von den Kirchen Unterstützung in der Bewusstseinsbildung, um so gerechte Lösungen etwa beim Klimawandel mehrheitsfähig zu machen.

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