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Katholisches Radionetzwerk unterstützt Versöhnung im Sudan

Live-Übertragung eines Gottesdienstes. © © SCNR

Kirchliche Medien in Entwicklungs- und Schwellenländern geben dem christlichen Glauben eine Stimme und ein Gesicht und verfolgen zugleich die sozialen Anliegen der Kirche. Sie verbreiten regierungsunabhängige Nachrichten und werben für Frieden und Versöhnung.

6. Mai 2009

Häufig nehmen kirchliche Hilfswerke die Expertise von CAMECO in Anspruch. Das Kürzel steht für „Catholic Media Council“. Das kleine, schlagkräftige Büro mit Sitz in der Bischofsstadt Aachen berät die Werke bei der Beurteilung von Förderanträgen und begleitet die Projektpartner vor Ort bei ihrer Arbeit.

So zum Beispiel im Sudan. In dem vom langjährigen Bürgerkrieg geprägten Land leistet die katholische Kirche einen wichtigen Beitrag zur Befriedung. Das Medium Radio soll die Versöhnungsarbeit unterstützen. Dazu wird in acht Diözesen ein Netzwerk von Radiostationen aufgebaut, das „Sudan Catholic Radio Network“.

Radio ist für die Kirche das Medium der ersten Wahl, weil 85 Prozent der Bevölkerung Analphabeten sind. Ein zweiter Grund liegt darin, dass weite Teile des Landes zwar noch nicht ausreichend elektrifiziert sind, den Menschen der Radioempfang aber recht problemlos über Batteriebetrieb möglich ist.

Wegen Sudans Vielfalt von Sprachen, Kulturen und Religionen setzen die Initiatoren auf regionale Inhalte und Programme. Sie arbeiten in verschiedenen Sprachen und mit unterschiedlichen Formaten, verfolgen aber dieselben Ziele. Das sichern die Redaktionsrichtlinien der Sudanesischen Bischofskonferenz ab.

CAMECO begleitet dieses Projekt mit seiner langjährigen fachlichen Erfahrung. Der zuständige Mitarbeiter, Michel Philippart, steht in engem Kontakt mit den Partnern vor Ort, vermittelt Know-how, gibt Tipps und Impulse, stellt Fragen, die weiterführen. Er berät von Aachen aus bei Beschaffungen, organisiert Fortbildungen. Und er spricht Mut zu, den die Partner brauchen, um unter teils widrigen Umständen ihre Vision zu verwirklichen.

In diesem Jahr feiert CAMECO sein 40-Jähriges. Seit seiner Gründung durch die Deutsche Bischofskonferenz und internationale katholische Medienorganisationen hat das Büro über 17.000 Medienprojekte betreut, beraten und begutachtet. Dabei geht es nicht nur um Aufbauhilfe, sondern auch um die längerfristige Organisationsentwicklung und die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter vor Ort. Näheres unter www.cameco.org.

von Thomas Hohenschue

Weiterführende Links:
www.cameco.org

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