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CAMECO: 40 Jahre im Dienst von Kirche und Entwicklung

Leitet das zehnköpfige Team von CAMECO: Geschäftsführerin Dr. Daniela Frank.

Kirchliche Medien in Entwicklungs- und Schwellenländern verbreiten regierungsunabhängige Informationen und fördern wichtige soziale Anliegen. Sie unterstützen zum Beispiel Friedens- und Versöhnungsprozesse in ehemaligen Bürgerkriegsgebieten. Auch geben sie dem christlichen Glauben eine Stimme und ein Gesicht.

6. Mai 2009

In 40 Jahren hat CAMECO aus Aachen mehr als 17.000 kirchliche Medienprojekte beraten, begleitet und evaluiert. Hinter dem Kürzel verbirgt sich das „Catholic Media Council“, eine kleine, aber schlagkräftige Einrichtung, die getragen wird von kirchlichen Hilfswerken und internationalen Medienorganisationen. Es hat seinen Sitz in der Bischofsstadt Aachen gemeinsam mit drei Werken.

Zehn Mitarbeiter knüpfen von dort aus vielfältigste Verbindungen in alle Welt. Bewerteten sie Förderanträge von Projektpartnern noch vor 20 Jahren überwiegend nach Aktenlage, so hat die digitale Revolution auch ihren Alltag auf den Kopf gestellt. Preisgünstige Telefonate und E-Mails sorgen für rege Kommunikation zwischen den Kontinenten.

CAMECO kommt immer dann ins Spiel, wenn Diözesen, Orden, Verbände oder andere kirchliche Träger in Entwicklungs- und Schwellenländern ihre Medienarbeit weiter entwickeln möchten. Da sollen etwa Radionetzwerke aufgebaut, die Redaktion einer Kinderzeitschrift professionalisiert oder erfolgreiche Fernsehprogramme mit dem Internet verzahnt werden.

Bei der Beratung der Partner vor Ort geht es weniger um die technische Ausstattung als um das richtige Konzept. Priester, Ordensleute und Medienmitarbeiter diskutieren mit den CAMECO-Beratern über Ziele und Wege. Wie lässt sich ein pastorales oder soziales Anliegen Erfolg versprechend und wirtschaftlich vertretbar mit einem Medium verfolgen?

Oft treffen da Welten aufeinander. Manche Geistlichen übertragen ihre Erfahrungen aus Predigt und Katechese eins zu eins auf die Medienarbeit. Da ist einiges an Überzeugungsarbeit gefragt, dass auch kirchliche Radio- und Fernsehprogramme, Zeitschriften und Internetangebote den normalen medialen Gesetzen folgen müssen, damit sie gezielt ihre Adressaten erreichen. Das Aachener Büro unterstützt die Partner darin, ihre Konzepte und Teams entsprechend dieser Anforderungen zu entwickeln.

Andererseits nehmen die Fachleute von CAMECO häufig die Rolle des Vermittlers ein, wenn Projektpartner finanzielle Unterstützung für Initiativen suchen. Die für einen Zuschuss angefragten Hilfswerke greifen auf die fachliche Einschätzung des Büros zurück, wenn zum Beispiel ein christlicher Radio- oder Fernsehsender auf Digitaltechnik umstellen möchte oder ein Fortbildungsprogramm in Medienpädagogik geplant wird.

Eine zeitgemäße und gezielte Medienarbeit stellt für die Kirchen auf allen Kontinenten noch ein gewaltiges Entwicklungsgebiet dar. Zwar beobachtet CAMECO vielerorts den Einzug professionellerer Strukturen und Abläufe und kann hier und dort auch unterstützend tätig werden. Aber das Thema Kirche und Medien bleibt auch nach 40 Jahren ein weites Feld.

Dem internationalen Erfahrungsaustausch kommt in diesem Zusammenhang eine riesige Bedeutung zu. CAMECO fördert eine entsprechende Vernetzung, bringt sich in internationale Konferenzen ein, berät den zuständigen Päpstlichen Rat in Rom.

Im „Forum Medien und Entwicklung“ (FoME) organisiert das Büro einen fachlichen Austausch auch mit nicht-kirchlichen Einrichtungen, in speziellen Fachtagungen und Publikationen. Die eigene Präsenzbibliothek in Aachen birgt einen einzigartigen Fundus von 8.000 Fachtiteln aus Entwicklungs- und Schwellenländern.
von Thomas Hohenschue

Zitate von CAMECO-Mitarbeiter/-innen

„Die Welt retten wir nicht, aber wir versuchen sie, ein bisschen besser zu machen. Wir wollen die Partner bewegen, in die richtige Richtung zu arbeiten. Bei aller Professionalität, mit der wir das machen, behalten wir immer im Blick, dass es nicht um kommerzielle Medien geht, sondern um gemeinnützige Ziele.“
Sofie Jannusch, bei CAMECO zuständig für Projekte in Mittel- und Osteuropa

„Häufig steht heutzutage nicht mehr die Hardware im Mittelpunkt, sondern es geht um die Konzepte. Gedruckt werden kann inzwischen dezentral zu geringen Kosten. Entscheidender ist, was will die Kirche mit einem Medium vor Ort erreichen, und wie setzt sie das um. Wir machen die Erfahrung, dass die Partner sehr vom gegenseitigen Austausch profitieren. Den fördern wir.“
Georg Amshoff, bei CAMECO zuständig für Projekte in Asien und Ozeanien

„In vielen Regionen spielen kirchliche Medien eine wichtige Rolle, weil sie regierungsunabhängig sind. Sie können Fragen der Ungerechtigkeit thematisieren und eine Demokratisierung von den Wurzeln her unterstützen. Für diese wichtige Rolle schaffen wir mit unserer Beratung den Rahmen.“
Dr. Christoph Dietz, stellvertretender Geschäftsführer von CAMECO

„Es braucht zuweilen viel Überzeugungsarbeit, dass kirchliche Medien bei allen ideellen Zielsetzungen denselben Gesetzmäßigkeiten unterliegen wie die säkularen. Immer wieder zeigt sich: Große Ideen alleine reichen nicht. Wir machen auch in Verantwortung für Spender und Steuerzahler deutlich: Für Abenteuer gibt es kein Geld.“
Dr. Daniela Frank, Geschäftsführerin von CAMECO

Weiterführende Links:
www.cameco.org

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