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Irakische Christen in Gefahr

missio fordert Aufnahme von 30.000 Flüchtlingen

23. Dezember 2010

Das Internationale katholische Missionswerk missio appelliert an die Bundesregierung, irakische Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen. „Die Christen und andere religiöse Minderheiten befinden sich in akuter Lebensgefahr“, erklärt der Präsident von missio Aachen, Prälat Klaus Krämer. „Den Beteuerungen der irakischen Staatsführung, im Irak würden Christen nicht diskriminiert, für ihre Sicherheit werde gesorgt – so zuletzt gegenüber Außenminister Westerwelle geäußert –, kann kaum ein Christ mehr vertrauen“. Bei Anschlägen waren in den vergangenen Wochen mehr als 60 Personen getötet worden.

Bereits seit Jahren fliehen christliche irakische Familien nach Syrien, Jordanien, in den Libanon und die Türkei. „Hier fristen sie ihr Dasein ohne sicheren Flüchtlingsstatus, ohne die Möglichkeit zu arbeiten, den Lebensunterhalt zu sichern, ohne eine Perspektive für eine Rückkehr in den Irak. Ohne Aufnahme in einem sicheren Drittstaat, etwa in einem europäischen Land, haben sie keine Perspektive“, so Prälat Klaus Krämer.

Hilfsorganisationen wie missio fordern seit längerem, eine erhöhte Zahl irakischer Flüchtlinge aufzunehmen. Bislang hat Deutschland lediglich 2.500 Personen die Aufnahme gewährt.

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