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Irak: Anschlag auf Kirche verhindert

missio unterstützt Hilfsprogramm für irakische Flüchtlinge.

7. Januar 2011

Ein Bombenanschlag auf eine christliche Kirche in der nordirakischen Stadt Mosul konnte Donnerstagnacht (6. Januar) verhindert werden. Nach Informationen des katholischen Hilfswerks missio vereitelte das irakische Militär den Anschlag und entschärfte sechs Bomben sowie zwei Sprenggürtel, mit denen die Attentäter die Sankt Georg Kirche zu sprengen versuchten. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen.

Der missio-Präsident Prälat Krämer zeigt sich besorgt über die Gewaltserie gegen Christen in den letzten Wochen. „Wenn Kirchen und friedliche Gottesdienstbesucher zur Zielscheibe von Terroristen werden, dann müssen Politik und Polizei verstärkt reagieren“, so Prälat Krämer. „Ich danke den irakischen Soldaten, dass sie unter Einsatz ihres Lebens den Anschlag verhindert und damit Menschen gerettet haben.“

In der Stadt Mosul wurden in der Vergangenheit zahlreiche Attentate auf Christen verübt. Bei Anschlägen auf Gotteshäuser im Vorfeld des Weihnachtsfestes im Jahre 2009 waren sieben Menschen getötet und 40 verletzt worden. Zuvor waren in Mosul Christen bedroht worden, entweder das Land zu verlassen oder Muslime zu werden. Ansonsten würden sie getötet.

Mehrere hunderttausend Christen sind in den letzten Jahren aus dem Irak in die Nachbarländer geflohen, wo sie unter schwierigsten Bedingungen leben. missio unterstützt ein Hilfsprojekt für irakische Christen, die in Syrien Zuflucht suchen. „Hier ist Solidarität in Deutschland gefragt“, appelliert der missio-Präsident. „Denn ohne Spenden von außen ist diese Hilfe nicht möglich“.

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