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missio-Präsident Krämer fordert Aufnahme von Irak-Flüchtlingen

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer

19. September 2011

Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Missionswerkes missio in Aachen, appelliert an die Bundesregierung, irakische Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen. Religiöse Minderheiten wie Christen seien akut bedroht und hätten weder im Irak noch in den Nachbarländern menschenwürdige Lebensperspektiven, erklärte der missio-Präsident.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) befanden sich Ende August in den Nachbarländern des Irak noch 176.343 registrierte Flüchtlinge aus dem Irak, darunter 25.520 Christen.

Nach Einschätzung von Prälat Krämer sehen jene irakischen Christen, die nach 2003 in die Nachbarländer des Irak, nach Syrien, Jordanien, in den Libanon und die Türkei geflohen sind, keine Chance, wieder in ihre Heimatorte zu reisen. Derzeit leben sie ohne sicheren Aufenthaltsstatus in den irakischen Nachbarländern, ohne die Möglichkeit zu geregelter Arbeit und Einkommen, ohne eine Perspektive für eine Rückkehr in den Irak und ohne Möglichkeit für einen Daueraufenthalt in den Gastländern. Viele warten auf Aufnahme in einem sicheren Drittstaat, etwa in der Bundesrepublik Deutschland.

In Syrien kommt nun auch noch erschwerend die ungewisse Situation des Landes hinzu. „Die traumatisierten Flüchtlinge aus dem Irak drohen jetzt in Syrien ein weiteres Mal Opfer einer traumatisierenden Situation zu werden“, so die Einschätzung von Klaus Krämer. „Niemand, und schon gar nicht die Kirche, kann wollen, dass die christliche Präsenz im Irak zu Ende geht. Es muss alles getan werden, die Machthaber im Irak dazu zu bringen, den Schutz der Christen im Irak zu garantieren.“

Nach langen Bemühungen von missio hatte der EU-Ministerrat im November 2008 die Aufnahme von 10.000 irakischen Flüchtlingen durch die EU-Mitgliedsstaaten empfohlen. Deutschland hatte sich zur Aufnahme von 2.500 Flüchtlingen verpflichtet, die zwischen März 2009 und Anfang 2010 nach Deutschland gekommen sind.

Linktipp:
Dossier "Verfolgte Christen im Nahen Osten"

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