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Glaubenszeugen. Eine Ausstellung.

Zwölf überzeugend missionarische und glaubensstarke Frauen und Männer aus Gegenwart und Geschichte stellt missio Aachen bundesweit in der Schau „Glaubenszeugen“ vor. Premiere feiert der missio-Beitrag zum „Jahr des Glaubens“, das Papst Benedikt XVI. ausgerufen hat, am Freitag, 28. September 2012, 12 Uhr, im Foyer des Erzbischöflichen Generalvikariates Paderborn. missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer und Paderborns Erzbischof Hans-Josef Becker begrüßen als Eröffnungsgast Erzbischof Ignatius Kaigama, Vorsitzender der Bischofskonferenz von Nigeria – selbst einer der in der Ausstellung porträtierten Glaubenszeugen. Die Ausstellung ist nach Ende der Eröffnung bis zum 1. Oktober 2012 im Foyer des Konrad-Martin-Hauses, Domüplatz 15 und bis Ende Oktober im Foyer des Brüderkrankenhauses St. Josef, Husener Straße 46, in Paderborn zu sehen.

Zwei für missio bedeutsame Glaubenszeugen sind die Französin Pauline Jaricot und der Aachener Arzt Heinrich Hahn, die im 19. Jahrhundert eine missionarische Laienbewegung begründeten, der sich letztlich das Internationale Katholische Missionswerk verdankt. „Ich war nur das Streichholz, welches das Feuer entzündete“, zitiert die Ausstellung Pauline Jaricot. Einen „Sou und ein Vaterunser“ sollten die Menschen für die Mission in aller Welt übrig haben – das war die Grundidee, die bis heute Millionen Menschen durch materielle Hilfe und geistliche Solidarität zu einem menschenwürdigeren Dasein verholfen hat.

„Wir stellen Frauen und Männer vor, die ihren Glauben an den menschen-freundlichen, liebenden Gott durch ihre Arbeit beispielhaft vorleben“, erläutert missio-Präsident Prälat Krämer die Idee der Ausstellung. „Jede und jeder einzelne von ihnen beeindruckt mich durch einen unerschütterlichen Glauben in manchmal ausweglos erscheinenden Momenten“, so Krämer weiter zu den vorgestellten exemplarischen Christen.

Erzbischof Ignatius Kaigama etwa setzt sich in seiner Heimat Nigeria gegen alle immer wieder aufflammende Gewalt für ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen ein. Der selige Papst Johannes Paul II. steht vorbildhaft für die Verbindung von Mission und Dialog. Mit einfacher Nächstenliebe verändert Mutter Teresa die Welt. In der Mongolei bewirkt der Glaube von Bischof Wenceslao Padilla erstaunliche Ergebnisse der Erstevangelisation. Schwester Rafaela Händler ermutigt mit ihrer Aidspastoral die Menschen in Tansania. In Kenia kämpft Schwester Ephigenia Gachiri gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen. Die Sängerin Patricia Kelly findet durch einen Schicksalsschlag zum Glauben und unterstützt heute Projekte von missio, weil ihr Ordensarbeit so wichtig geworden ist. Die Südafrikanerin Zanele Mbambo findet im Glauben Kraft, um nach einer Vergewaltigung mit einer HIV-Infektion weiterzuleben. Schwester Diana Sefo MSC aus Papua-Neuguinea, dem diesjährigen Beispielland von missio für den Sonntag der Weltmission am 28. Oktober 2012, lebt als junge Frau ihre Berufung, nachdem sie als Mädchen bei einem Schiffsunglück knapp dem Tod entronnen war. Und Wendy Louis aus Singapur gibt weiter, was sie selbst als Christin in einer Minderheitsituation erfahren hat: Christen haben den Auftrag in der Welt, die Freude am Glauben zu leben und zu teilen in der Nachbarschaft.

Alle zwölf Glaubenszeugen werden in der Ausstellung auf Stelen mit mehreren Fotos, einem eingängigen Zitat und einem kurzen Text vorgestellt. Nach der Eröffnung in Paderborn tourt die Schau durch weitere (Erz)-Bistümer in Deutschland, unter anderem Fulda, Berlin, Rottenburg-Stuttgart, Trier, Limburg, Münster und Aachen. Das „Jahr des Glaubens“ endet am Christkönigssonntag, 24. November 2013.

Eine Auswahl der nächsten Starttermine im Oktober:

  • 9. Oktober, Bistum Fulda;
  • 11. Oktober, Bistum Osnabrück, Chorumgang im Dom;
  • 21. Oktober, Erzbistum Berlin, Kathedralforum;
  • 29. Oktober, Bistum Münster, Landvolkshochschule Freckenhorst.
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