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Senegal: Land am Scheideweg

Die Flagge des Senegal.

Von den bunten Holzbooten blättert die Farbe. Wind und Wetter nagen erbarmungslos an den Planken. Die Pirogen, mit denen die Fischer noch vor wenigen Monaten aufs Meer hinausfuhren, sind wertloses Strandgut geworden, zurückgelassen auf dem Weg in eine bessere Welt. Obwohl der Senegal eine der letzten großen Fischreserven der Erde birgt, kehren immer mehr Menschen ihrer Heimat den Rücken. Denn Fangflotten aus der EU, Russland und Japan haben die Küste leergefischt; die traditionellen Fischer verdienen nicht mehr genug, um ihre Familien ernähren zu können. Ihre Hoffnung ist Europa, das sie oft nach lebensgefährlichen Bootsfahrten erreichen und wo sie als Illegale für einen Hungerlohn arbeiten. Trotzdem sind die Überweisungen der Migranten in ihre Heimat höher als die gesamte Entwicklungshilfe für den Senegal.

Das westlichste Land Afrikas steht am Scheideweg: Es ist politisch stabil, die Aidsrate ist niedrig, der Dialog der christlichen Minderheit mit der muslimischen Mehrheit funktioniert. Doch mehr als die Hälfte der Menschen leben unter der Armutsgrenze, in ländlichen Gebieten sogar bis zu 88 Prozent. Der Fischfang hat keine Zukunft. Da zwei Drittel des Senegal in der Sahelzone liegen, sind nur zwölf Prozent der Fläche landwirtschaftlich nutzbar. Seit 1970 leidet das Land immer wieder unter Hungerwellen. Junge Leute wandern ab, Familien zerbrechen. Die Kirche organisiert Hilfe, steht den Menschen zur Seite und unterstützt sie dabei, neue Wege zu gehen.

Der Senegal ist in diesem Jahr missio-Schwerpunktland. Unser besonderes Augenmerk gilt ihm zum Afrikatag im Januar und zum Monat der Weltmission im Oktober.

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