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Nahost-Synode: Rom fördert den Dialog

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Es war eine Premiere: Bei der Nahost-Synode vom 10. bis 24. Oktober trafen sich zum ersten Mal alle Bischöfe der sieben im Orient beheimateten katholischen Kirchen. Mit Amtsbrüdern aus allen Kontinenten diskutierten sie auf Einladung des Papstes in Rom, wo insgesamt mehr als 180 Kardinäle, Bischöfe und Patriarchen zusammenkamen. Ganz oben auf der Agenda: Der Exodus der Christen aus ihrem biblischen Stammland und der Anspruch auf freie Religionsausübung. Blutige Konflikte, diskriminierende Gesetze und fundamentalistische Ausschreitungen treiben viele Christen, die im Nahen Osten rund vier Prozent der 330 Millionen Einwohner stellen, zur Auswanderung. Die Synode wies jedoch auch darauf hin, dass je nach Land differenziert werden müsse. Während das Miteinander der Religionen etwa in Syrien oder dem Libanon gelingt, ist die Hälfte der geschätzten ehemals 1,2 Millionen Christen im Irak vor Krieg und Islamismus geflohen. In ihrem Zwischenbericht appellierte die Kirchenversammlung an die Welt, deren dramatische Lage im Auge zu behalten.

Roms Verdienst ist es vor allem, die mit ihren Problemen oft auf sich konzentrierten Ostkirchen ins Gespräch miteinander gebracht zu haben. Papst Benedikt habe die Bischöfe ermutigt, diesen Austausch fortzusetzen und so auch die Ökumene und den christlich-islamischen Dialog voranzubringen, berichtet Nahost-Experte Harald Suermann, der als missio-Länderreferent an der Kirchenversammlung teilnahm. Persönlich hätte er sich mehr Aufmerksamkeit für die Arbeit der christlichen Laien gewünscht. Denn sie seien oft näher am Menschen als die kirchliche Hierarchie. Dennoch ist Suermann zuversichtlich, dass viele Anregungen aus Rom umgesetzt werden und in das päpstliche Schreiben einfließen. Es bildet das offizielle Abschlussdokument jeder Synode und die Grundlage für die weitere Arbeit der Kirche in der Region. bg

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