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Ein Engel für Anastasia

Lichtgestalt: Schwester Raphaela hat ein Herz für die Menschen in Afrika – vor allem für Kinder. © missio

Wenn Schwester Raphaela Händler über das Gelände geht, fliegen ihr die Farben entgegen: Kinder in blauen Uniformen und Mädchen in sonnengelben Kleidern stürmen auf sie zu. Das Aquinas-Zentrum in Tansania ist ein Ort der Lebensfreude – in einem Land, das unter Aids leidet. Seit 39 Jahren kämpft Schwester Raphaela Händler für das Wohl der Menschen in Afrika. Mit Herz und Leidenschaft stemmt sich die ausgebildete Frauenärztin gegen Malaria, Armut, Unwissenheit und – seit den frühen 90ern – vor allem gegen Aids. Zu dieser Zeit ist die Missionsbenediktinerin in Namibia tätig. Aids hat sich zu einer wahren Pandemie ausgeweitet: HIV-Infizierte werden stigmatisiert, Aids-Waisen sind auf sich allein gestellt, die Seuche bedroht eine ganze Generation. Gemeinsam mit Lucy Steinitz und mit Hilfe von missio initiiert Schwester Raphaela ein Programm, das unter dem Namen „Catholic Aids Action“ heute die größte Initiative einer Nichtregierungsorganisation in Namibia ist. Auch Schwester Raphaelas neues Projekt in Tansania strahlt wie ein Leuchtturm der Hoffnung über die ganze Region. Dank ihrer zupackenden Art und der Fähigkeit, Menschen für sich zu gewinnen, hat sie innerhalb weniger Jahre viel erreicht.

Anwältin: Im ZDF wirbt die Ordensfrau um Hilfe für die Armen.
Anwältin: Im ZDF wirbt die Ordensfrau um Hilfe für die Armen. © Screenshot (ZDF/missio)

Den Bau von Kindergarten und Internat verdankt sie ihren Auftritten in der ZDF-Sendung „Ein Herz für Kinder“, die Mittel für ihr „Uzima-Programm“ erhielt sie unter anderem von missio. „Uzima bedeutet Leben, Gesundheit und Wohlergehen“ erläutert die Ordensfrau – „zum Beispiel für die kleine Anastasia.“ Vor drei Monaten kam das Mädchen mit ihrem Vater zu den Schwestern nach Ndanda im Südosten Tansanias.

Ihre Mutter war an Aids gestorben, der Vater ist querschnittsgelähmt und HIV-positiv. Auch Anastasia ist infiziert. „Als ich Anastasia und ihren Vater zum ersten Mal in ihrer Lehmhütte besuchte, kam das Mädchen mit strahlenden Augen auf mich zu. Aber ihre dünnen Ärmchen und der aufgeblähte Bauch zeugten von dem Hunger, den sie gelitten haben musste. Ich schätzte Anastasia auf fünf Jahre, später erfuhr ich, dass sie schon neun war. “Mit Maria, die im Uzima-Programm als ehrenamtliche Helferin ausgebildet wurde, kümmert sich Schwester Raphaela um Vater und Tochter. Maismehl und Milchpulver, Aids-Medikamente und liebevolle Fürsorge lassen das Mädchen bald wieder zu Kräften kommen. „Wahrscheinlich kann sich Anastasias großer Wunsch bald erfüllen“, sagt Schwester Raphaela, „sie freut sich schon so auf die Schule.“ Mit Uzima erreicht sie 25.000 Menschen. Zum Programm gehören Beratungsstellen an Schulen, eine Radiosendung, in der Infizierte zu Wort kommen und das Aufklärungsprogramm „Stepping Stones – Trittsteine“, das von 355 Jugendlichen getragen wird. Allein 2008 hat die Initiative 90 Ehrenamtliche für den häuslichen Pflegedienst ausgebildet. Trotz lebensverlängernder Medikamente bleibt Aids eine tödliche Krankheit. Und nicht immer kann Schwester Raphaela helfen. „Aber wenn wir in die Hütten kommen, empfinden die Menschen das als einen Segen. ‚Da kommen die Menschen Gottes‘, sagen sie – und das bedeutet ihnen unheimlich viel.“ Um das UZIMA-Programm ein weiteres Jahr betreiben zu können, bittet Schwester Raphaela missio erneut um Unterstützung. „Der Kampf muss weitergehen“, schreibt sie. Mit Ihrer Hilfe möchten wir dazu beitragen.

gs

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